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Automatische Geschwindigkeitsregelung

Das hat auf den Testfahrten in der vergangenen Woche gut funktioniert. Der Tempomat schaltet beispielsweise rechtzeitig in den Segel- oder Rekuperationsmodus um, wenn in absehbarer Entfernung ein Tempolimit folgt oder eine Ortschaft erreicht wird. Zudem erhält der Fahrer ein optisches Signal im Display und einen haptischen Impuls am Fahrpedal. Die PBS regelt hingegen das Antriebs- und Rekuperationsverhalten über die gesamte Streckenplanung. Aus Karten- und aktuellen Verkehrsdaten erstelle das System "eine Planung für die gesamte Strecke mit dem Ziel der maximalen Effizienz, innerstädtisch elektrisch zu fahren und mit nahezu leerer Batterie am Ziel anzukommen".

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Die Plugin-Hybride verfügen über drei Fahrmodi. Im Elektromodus wird das Auto rein elektrisch angetrieben, solange der Fahrer nicht über einen bestimmten Druckpunkt hinaus das Fahrpedal tritt. Damit lässt sich auch rein elektrisch über die Autobahn fahren. Der Hybrid-Modus ist Standard bei aktiver Routenführung. Im Hold-Modus wird die Batterie auf dem aktuellen Stand gehalten. Einen Lademodus wie in der Mercedes-S-Klasse gibt es hingegen nicht. Die Audi-Hybride lassen sich nur mit Wechselstrom mit bis zu 7,4 Kilowatt aufladen.

Der zusätzliche Akku geht allerdings zu Lasten des Kofferraumvolumens. Beim Q7 führe das dazu, dass maximal fünf statt sieben Sitze genutzt werden könnten, berichtete das britische Portal Autocar. Das Problem könnte sich noch verschärfen, wenn in einigen Jahren die Akku-Reichweite 80 Kilometer betragen muss oder der CO2 unter 50 Gramm pro Kilometer liegen muss.

Realistischer Verbrauch deutlich höher

Audi wirbt mit niedrigen Kraftstoffverbräuchen, wie sie bei Plugin-Hybriden typischerweise angegeben werden, aber laut ADAC-Tests "angesichts der Erwartungen ernüchternd" sind. Den laut Prospekt kombinierten 2,4 bis 2,0 Litern pro 100 Kilometern beim Q5 stand auf der Testfahrt ein Verbrauch von 5,4 Litern/100 km Benzin und 14,1 kWh/100 km elektrischer Energie gegenüber. Beim A8 lagen die Werte knapp darunter, was der Tatsache geschuldet sein könnte, dass beim Q5 auf einem kurzen Autobahnabschnitt die Maximalgeschwindigkeit von 240 km/h getestet wurde.

Die Möglichkeit, eine solche Geschwindigkeit ohne ständige Ladestopps länger durchzuhalten, dürfte bei vielen Fahrern weiterhin den Ausschlag geben, sich einen Plugin-Hybriden und keinen vollelektrischen Dienstwagen anzuschaffen. Die "notwendige 'Brücke' zur rein elektrischen Mobilität", wie die Bundesregierung die Plugin-Hybriden bezeichnet, wird am Ende doch wohl eher aus Steuerspargründen betreten.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Audi an dem Techday in München teilgenommen. Die Reisekosten wurden zur Gänze von Audi übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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 Vier Plugin-Hybride in der Oberklasse
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DeepSpaceJourney 08. Okt 2019

Verbraucht weniger und kann rein elektrisch fahren. Beschleunigung ist nur ein netter...

AllDayPiano 07. Okt 2019

Genau das glaube ich nicht. 100 Euro pro kWh bedingt zwischen 30 und 100 kWh 7000 Euro...

ChrisE 07. Okt 2019

Was nützt ein kleinerer cW-Wert, wenn gleichzeitig die Stirnfläche immer größer wird?

Kleba 07. Okt 2019

Warum brauchen die so lange um etwas auf A5-Level entweder als Hybrid oder als BEV zu...

SanderK 07. Okt 2019

Mag was dran sein ^^


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