Ständige Änderung des Netflix-Katalogs

Da sich der Netflix-Katalog beständig verändert, ist es für Eltern sehr mühsam, genau im Blick zu behalten, welche Inhalte im Kinderprofil verfügbar sind. Denn es verschwinden fast täglich Filme und Serien, dafür kommen ebenfalls fast täglich neue Inhalte dazu. Da auch bei einer gesetzten Alterseinstufung trotzdem alle Inhalte sichtbar sind, erschwert das Eltern zusätzlich, den Überblick über die freigegebenen Inhalte zu behalten.

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Trotz dieser Einschränkungen bei den Jugendschutzeinstellungen bewertet die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) die Jugenschutzeinstellungen von Netflix als geeigneten Jugendschutz.

Netflix sollte die beschriebenen Probleme möglichst bald beseitigen, denn der Ansatz bei der Umsetzung des Jugendschutzes ist erst einmal gut, die Umsetzung zeigt jedoch deutliche Schwächen. Generell sollten bei der Einstellung einer FSK-Stufe nur noch die Inhalte angezeigt werden, die auch aktiviert sind - und das zuverlässig auf allen Plattformen.

Wünschenswert wäre auch eine viel einfachere Auswahl der manuell auszublendenden Inhalte und der Möglichkeit, auch schon Inhalte ausschließen zu können, die es gerade nicht im Netflix-Katalog gibt. Damit Eltern das Netflix-Konto möglichst optimal beaufsichtigen können, sollte es auch noch die Möglichkeit geben, selbst festzulegen, welche Inhalte für das Kinderkonto freigeschaltet werden dürfen.

Jugendschutzeinstellungen bei Disney+ unzureichend

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Beim jüngst gestarteten Disney+ gibt es ebenfalls eine Profilverwaltung, die aber in unserem Test enttäuscht hat. So fehlt ein PIN-Schutz, so dass Kinder problemlos entweder zu einem anderen Profil wechseln oder das bestehende Profil ändern können. Eine Änderung der Alterseinstufung in einem Profil ist nicht vorhanden und bei der vorgegebenen Einstufung kommt es derzeit zu Fehlern.

Das "Kinderprofil beschränkt den zugänglichen Inhalt auf Titel, die in den USA mit TV-7FV und G bewertet wurden". Disney erklärte dazu, dass dies mit FSK 0 und FSK 6 gleichgesetzt wird. Allerdings trifft das derzeit nicht ausschließlich zu. Denn auch Inhalte ohne Altersbeschränkung werden ausgeblendet, wenn das Kinderprofil aktiviert ist. Disney zieht die US-Einstufung heran und diese ist nicht immer deckungsgleich mit den Einstufungen in Deutschland, so dass bei aktiviertem Kinderprofil nicht verlässlich alle Inhalte mit FSK 0 sowie FSK 6 erscheinen, wenn das Kinderprofil aktiv ist. Dieser Fehler soll korrigiert werden, einen Termin gibt es dafür nicht.

Weitere Kriterien werden derzeit nicht berücksichtigt, so dass Titel wie Dumbo oder Bambi mit dem Kinderprofil angeschaut werden können, obwohl beide Filme auf kleine Kinder verstörend wirken können, weil sie die Erfahrungen in den Filmen nur schwer verarbeiten können. Bei Disney+ gibt es keine Möglichkeit, gezielt einzelne Inhalte aus einem Kinderprofil entfernen zu können.

Mehr dazu:

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 Neue Netflix-Profile im Hands-on: PIN-Schutz ist gut, Jugendschutz schlecht
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