Neue Konsolen: Sony fürchtet Microsoft fürchtet Google

Die Playstation 5 soll laut Sony unbedingt weniger kosten als die Hardware der Konkurrenz - damit ist offensichtlich die Xbox Series X gemeint. Phil Spencer von Microsoft wiederum hat Amazon und Google als wichtigste Wettbewerber genannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Minecraft-Xbox-One-Gamepads
Artwork des Minecraft-Xbox-One-Gamepads (Bild: Microsoft)

Viele Spieler warten ungeduldig auf Neuigkeiten zur Playstation 5 und die Xbox Series X - jedenfalls sind in Foren und im sozialen Netz jede Menge entsprechende Beiträge zu finden. Unter anderem möchten die Gamer wissen, für welche neue Konsole sie nun sparen sollen und wie viel die Geräte kosten.

Möglicherweise dauert es aber noch ein Weilchen, bis diese Informationen vorliegen. Das hat jedenfalls Hiroki Totoki, Finanzchef bei Sony, im Gespräch mit Analysten angedeutet. "Wir stehen im Wettbewerb. Es ist daher sehr schwierig, zu diesem Zeitpunkt etwas über den Preis zu sagen", sagte Totoki laut Videogameschronicle.

Es ist wahrscheinlich, dass mit "Wettbewerb" primär Microsoft mit der Xbox Series X gemeint ist, die ebenso wie die Playstation 5 gegen Ende 2020 erscheinen soll. Das Statement von Totoki ist vermutlich so zu verstehen, dass er zuerst wissen will, was die neue Xbox kostet, bevor er den Preis der PS5 festlegt.

Bei der Markteinführung der Playstation 4 (2013) hatte Sony nach Auffassung vieler Branchenbeobachter einen großen Vorteil gegenüber Microsoft, weil die Xbox One rund 100 Euro teurer war. Grund war schlicht, dass die Xbox anfangs nur mit der Bewegungssteuerung Kinect verkauft wurde, die aber kaum jemand wollte.

Für Microsoft sagt nun zumindest der verantwortliche Manager Phil Spencer, dass seiner Auffassung nach Amazon und Google künftig die Hauptkonkurrenten seien - vermutlich geht es um Cloud Gaming in der Art von Stadia. Spencer wolle "nicht respektlos gegenüber Nintendo und Sony sein, aber als traditionelle Konsolenhersteller sind sie anders positioniert." Spencer begründet das damit, dass Spielestreaming immer wichtiger werde. Nintendo und Sony "könnten versuchen, Azure nachzubauen, aber wir haben über die Jahre viele Milliarden US-Dollar in die Cloud investiert."

Damit meint Spencer vermutlich unter anderem Project Xcloud, das sich derzeit noch in der Beta befindet. Es gibt Spekulationen, dass der Dienst eng mit der nächsten Xbox verzahnt wird - etwa, indem Spieler ein neues Game bereits per Stream verwenden können, während der lokale Client heruntergeladen und aktualisiert wird. Allerdings ist auch Sony mit Playstation Now im Bereich des Cloud Gaming aktiv.

Mit der unmittelbar bevorstehenden Präsentation von Preisen oder Spezifikationen über die Playstation 5 oder die Xbox Series X ist übrigens nicht zu rechnen. Fans hoffen derzeit darauf, dass sich die Gerüchte über eine Veranstaltung von Sony am 29. Februar 2020 bewahrheiten. Davon abgesehen hat die Firma gerade die offizielle Webseite für die neue Konsole freigeschaltet - allerdings sind dort noch keine weitergehenden Infos zu finden.

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DerSteward 22. Feb 2020

Leider hab ich zu der letzten Antwort keine Meldung bekommen und hatte den Beitrag nicht...

DickerKolben 11. Feb 2020

Ist vermutlich Standortabhängig, in meiner Straße gibt es seit knapp 15 Jahren, bis...

Schlitzauge 10. Feb 2020

Oha, das hat sich hier recht dynamisch entwickelt. Mal davon abgesehen, dass mein Post...

DerSteward 10. Feb 2020

Öhm... Phil Spencer ist der Head of Gaming bei Microsoft. Er hat mit den anderen...



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