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Hauptkamera mit neuer Standardauflösung

Interessant ist die neue Standardauflösung der Hauptkameras: Sowohl das iPhone 15 als auch das iPhone 15 Pro machen standardmäßig Aufnahmen mit 24 Megapixeln – mehr als bisher. Die Sensoren haben jeweils 48 Megapixel. Die Qualität der Aufnahmen dürfte entsprechend besser sein, allerdings auch der Speicherbedarf größer. Apple hat nur beim iPhone 15 Pro Max den Minimalspeicher von 128 auf 256 GByte angehoben, bei gleichbleibendem Preis. Alle anderen Modelle haben in der günstigsten Version 128 GByte, was bei vielen Fotos problematisch werden könnte.

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Das iPhone 15 Pro und Pro Max hat, wie im Vorjahr, das etwas vielseitigere Kamerasystem, da die beiden Modelle jeweils noch ein Teleobjektiv haben. Beim Max-Modell kommt eine Telekamera mit optischer Fünffachvergrößerung zum Einsatz, die in Periskopbauweise realisiert ist – ein Novum für Apple, bei der Konkurrenz aber schon seit Jahren im Einsatz.

Auffällig ist, wie Apple den Begriff "Digitalzoom" vermeidet. Stattdessen spricht der Hersteller von unterschiedlichen Brennweiten, die allerdings teilweise nur einer digitalen Vergrößerung entspricht. Aufgrund der Auflösung des Bildsensors dürften diese leichten digitalen Vergrößerungen im Alltag sehr gut nutzbar sein.

Apple entschied sich rein freiwillig für USB-C

Ebenfalls interessant war, wie Apple den Wechsel auf USB-C angekündigt hat: In gewohnt sicherem Marketing-Sprech erklärte das Unternehmen, dass USB-C seit Jahren ein akzeptierter Standard sei, der ja auch bei vielen Apple-Geräten zum Einsatz kommt. Das ist zweifelsfrei richtig: Weshalb sich Apple trotzdem gegen USB-C bei iPhones gesträubt hat und auch nach der Entscheidung der EU-Kommission nicht davon ablassen wollte, darauf werden wir wohl nie eine Antwort bekommen.

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Video: Apple zeigt iPhone 15 (Herstellervideo) [17:35]

Alle neuen iPhones haben einen USB-C-Port, der allerdings beim iPhone 15 und iPhone 15 Plus nur USB 2 unterstützt. Wer seine Daten mit bis zu 10 Gbit/s transportieren will, muss zu einem Pro-Modell greifen – diese unterstützen USB 3. Wir finden dieses Zweiklassensystem etwas unverständlich.

Das iPhone 15 Pro und das iPhone 15 Pro Max haben Titangehäuse. Titan ist ein sehr leichtes Material, trotzdem wiegen die beiden Pro-Modelle mehr als ihre Standardpendants (187 statt 171 Gramm und 221 statt 201 Gramm). Das dürfte unter anderem an dem zusätzlichen Objektiv liegen. Verglichen mit dem iPhone 14 Pro ist das iPhone 15 Pro knapp 20 Gramm leichter.

Das iPhone 15 Pro hat ein Gehäuse aus Titan. (Bild: Apple) [1/5]

Die verfügbaren Farben des iPhone 15 Pro (Bild: Apple) [2/5]

Die verfügbaren Farben des iPhone 15 (Bild: Apple) [3/5]

Das iPhone 15 hat eine Dualkamera. (Bild: Apple) [4/5]

Das iPhone 15 und das iPhone 15 Plus (Bild: Apple) [5/5]

Apple hat das Titangehäuse PVD-beschichtet – eine gute Maßnahme, da Titan zwar sehr leicht, aber auch sehr kratzempfindlich ist. Die Pro-Modelle sind, wohl wegen des Materials, in relativ dunklen, nicht sonderlich aufsehenerregenden Farben erhältlich.

Pro-iPhones bleiben die teureren, technisch wesentlich besseren Geräte

Apple hat bei seinen neuen iPhones die Dichotomie zwischen den Standardmodellen und den Pro-Geräten fortgeführt. Der Leistungsunterschied bei den SoCs dürfte dabei aber im Alltag bei den meisten Nutzern kaum eine Rolle spielen. Dennoch sollte anerkannt werden, dass Apple mit dem A17 Pro das Mobile Computing ein gutes Stück voranbringt – es bleibt abzuwarten, wie Qualcomm darauf reagieren wird.

Wie in den letzten Jahren üblich, dürfte sich ein Wechsel auf eines der neuen iPhones nur für Besitzer eines älteren Gerätes lohnen. Wie sich die neuen Geräte in der Praxis schlagen werden, wird der Test von Golem.de zeigen.

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