Neue Genehmigung: Tesla darf Fundamentpfähle einrammen

Der Bau der Elektroautofabrik in Grünheide kann weitergehen. Eine endgültige Genehmigung fehlt Tesla aber immer noch.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide macht schnelle Fortschritte.
Der Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide macht schnelle Fortschritte. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der US-Elektroautohersteller Tesla hat eine weitere Teilgenehmigung für den Bau seiner Gigafabrik in Grünheide erhalten. Die Zulassung des vorzeitigen Beginns für einen weiteren Bauabschnitt umfasse die Errichtung von Rammpfählen als Teil der Fundamente, teilte das Umweltministerium Brandenburg am Montag in Potsdam mit. Die Arbeiten nehme Tesla weiterhin auf eigenes Risiko vor.

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Bei der aktuellen Entscheidung sei vor allem der Schutz des Grundwassers zu berücksichtigen gewesen, hieß es weiter. "Es werden besondere Anforderungen an das Material der Betonpfähle gestellt, um den Schutz des Grundwassers zu gewährleisten", schreibt das Ministerium. Zudem habe ein Konzept für die Betankung der Rammgeräte vorgelegt werden müssen, um sicherzustellen, dass keine wassergefährdenden Stoffe in den Boden gelangen könnten. Entsprechende Auflagen sollen verhindern, dass die entstehenden Erschütterungen beim Rammen Straßen und Schienenwege im Umfeld der Baustelle gefährden.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa zufolge hat Tesla mitgeteilt, mit deutlich weniger Betonpfählen im Grundwasser auszukommen als zunächst vorgesehen. Anstelle der ursprünglich geplanten 15.000 Pfähle sollen nun 500 bis 550 Pfähle reichen. Nur das Presswerk werde auf Pfählen gegründet, nicht jedoch die Gießerei.

Die neuerliche Teilgenehmigung wurde laut Ministerium erteilt, weil die beteiligten Behörden weiter davon ausgingen, dass im Genehmigungsverfahren mit einer Entscheidung zu Gunsten Teslas gerechnet werden könne. Im Zusammenhang mit einer zweiten Öffentlichkeitsbeteiligung, die am 2. Juli gestartet wurde, sind demnach bislang sechs neue Einwendungen eingegangen. Sechs Einwender hätten ihre Einwendungen aus der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung ergänzt. Für den 23. September 2020 ist um 10 Uhr in der Stadthalle Erkner eine öffentliche Anhörung zum Fabrikbau vorgesehen. Eine für den 13. März 2020 geplante Anhörung war wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben worden.

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vulkman 18. Aug 2020

Naja, vor allem bringt sie nen Haufen Asche und ist deswegen wirtschaftlich gewollt ;)

vulkman 18. Aug 2020

a) Amis b) Elektroauto Nuff said.

Bonarewitz 18. Aug 2020

Er war interessant genug, dass du ihn nicht ignoriert hast und deinen Kommentar drunter...

mke2fs 18. Aug 2020

Raubtiere = in Brandenburg solls wider Wölfe geben :) feindliche Stämme = deutsche Autobauer



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