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Neue Galaxy Gear: Samsungs zweite Smartwatch soll auf Tizen basieren

MWC2014
Auf dem Mobile World Congress 2014 könnte Samsung einen Nachfolger seiner Smartwatch Galaxy Gear zeigen - die Berichten zufolge nicht mehr auf Android basiert, sondern auf Tizen .
/ Tobias Költzsch
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Samsungs zweite Generation der Smartwatch Galaxy Gear soll auf dem Betriebssystem Tizen basieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Samsungs zweite Generation der Smartwatch Galaxy Gear soll auf dem Betriebssystem Tizen basieren. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Samsung könnte neben dem neuen Android-Smartphone Galaxy S5 auf dem Mobile World Congress (MWC) 2014 in Barcelona auch eine zweite Version seiner Smartwatch Galaxy Gear zeigen. Die Internetseite der Tageszeitung USA Today(öffnet im neuen Fenster) berichtet, dass diese nicht wie das auf der Ifa 2013 gezeigte erste Modell auf Android basieren soll, sondern auf dem mobilen Betriebssystem Tizen.

Samsungs Galaxy Gear - Test
Samsungs Galaxy Gear - Test (02:35)

Neue HTML5-Version von Tizen

Laut Quellen aus der Industrie will Samsung auf dem MWC 2014 neben der neuen Smartwatch eine neue HTML5-Version von Tizen zeigen. Genauere Informationen zur zweiten Galaxy Gear gibt es nicht. Samsung gehört zusammen mit Intel zu den größten Unterstützern des auf Linux basierenden Betriebssystems Tizen. Mit einer mit Tizen betriebenen Smartwatch könnte sich Samsung zumindest im Wearable-Bereich etwas von Android lösen.

Eigene Tizen-Smartphones hat Samsung noch nicht veröffentlicht. In der Vergangenheit wurden mehrfach Erscheinungstermine angekündigt , aber nicht eingehalten. Der japanische Netzbetreiber NTT Docomo hatte kürzlich bekanntgegeben, vorerst keine Tizen-Geräte veröffentlichen zu wollen . Das selbst entwickelte Betriebssystem Bada hatte Samsung im Oktober 2012 mit Tizen verschmolzen und so die Entwicklung verstärkt.

Erste Galaxy Gear schnitt im Test nicht gut ab

Die erste Version der Galaxy Gear erhielt eher durchwachsene Bewertungen. Im Test von Golem.de waren unter anderem fehlende Funktionen und mangelnde Kompatibilität bei einem zu hohen Preis die Hauptkritikpunkte. Auch die Akkulaufzeit war nicht überzeugend. Mittlerweile hat Samsung ein Update nachgereicht , das es mehr Apps ermöglicht, Benachrichtigungen an die Uhr zu senden. Diese beinhalten zudem jetzt auch konkrete Informationen und nicht nur den bloßen Hinweis, auf das Smartphone zu schauen.


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