Samsung hat seine neuen faltbaren Smartphones vorgestellt – und erstmals seit einigen Jahren wieder ein neues Format. Das Galaxy Z Fold 8 kommt, anders als sein Vorgängermodell, mit einem ausklappbaren Display im Format 4:3. Das Außendisplay kommt auf ein Format von 16:10, das Smartphone erinnert damit von den Dimensionen her an einen Pass. Golem probierte das ungewöhnliche neue Format vor der Veröffentlichung aus – und fand Gefallen daran.
Zusammen mit dem Z Fold 8 bringt Samsung das neue Z Flip 8 im Clamshell-Design heraus. Der direkte Nachfolger des Z Fold 7 ist das neue Z Fold 8 Ultra: Dieses hat die gleichen Displaymaße und wirkt zusammengeklappt dank des 21:9-Displays wie ein normales Smartphone. Aufgeklappt gibt es einen 8 Zoll großen Bildschirm im Format 10:9, der schmaler und länger ist als der des Z Fold 8.
Der Innenbildschirm des Z Fold 8 ist 7,6 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.448 x 1.848 Pixeln. Das Außendisplay kommt mit einer Auflösung von 1.972 x 1.248 Pixeln und hat eine Größe von 5,5 Zoll. Beide Bildschirme haben eine Bildrate von 1 – 120 Hz und machen einen sehr guten optischen Eindruck.
Das Reisepass-Format gab es schon einmal
Die Maße des zugeklappten Fold 8 sind ungewöhnlich – wenngleich das Smartphone nicht der erste Falter in diesem Format ist. Googles erstes Pixel Fold hatte ein ähnliches Format, war aber technisch und von der Verarbeitung her wesentlich schlechter. Das Fold 8 ist ausgeklappt mit 4,5 mm zwar etwas dicker als das Ultra-Modell, das Samsung auf 4,1 mm reduzieren konnte. Den Unterschied merken wir aber nur im direkten Vergleich.
Bild 1/33: Das Galaxy Z Fold 8 Ultra, Galaxy Z Fold 8 und Galaxy Z Flip 8 (von links nach rechts) (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/33: Die drei neuen Geräte decken eine größere Auswahl bei den Displaygrößen ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/33: Die drei neuen Geräte zusammengeklappt (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/33: Das Galaxy Z Fold 8 hat ein Design, das an einen Reisepass erinnert – und sich vom Format her von herkömmlichen Smartphones unterscheidet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/33: Zusammengeklappt ist das Fold 8 9,7 mm dick. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/33: Das Scharnier des Fold 8 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/33: Auf der Rückseite ist eine Dualkamera eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/33: Aufgeklappt erinnert das Fold 8 eher an ein Tablet als andere Foldables. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/33: Im Hochkantformat eignet sich das Fold 8 sehr gut, um Texte zu lesen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/33: Das Fold 8 und das Fold 8 Ultra im direkten Vergleich (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/33: Das Fold 8 Ultra ist fast quadratisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/33: Den Falz hat Samsung bei allen drei Modellen unauffällig gestaltet: Sichtbar ist er noch, fühlen lässt er sich kaum. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/33: Den Falz hat Samsung bei allen drei Modellen unauffällig gestaltet: Sichtbar ist er noch, fühlen lässt er sich kaum. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/33: Den Falz hat Samsung bei allen drei Modellen unauffällig gestaltet: Sichtbar ist er noch, fühlen lässt er sich kaum. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/33: Das Galaxy Z Flip 8 ähnelt bei der Ausstattung dem Vorgänger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/33: Zusammengeklappt lässt sich neue Flip wieder über ein quadratisches Außendisplay verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/33: Aufgeklappt ist das Flip 8 so groß wie ein herkömmliches Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/33: Auf der Rückseite des Galaxy Z Fold 8 Ultra kommen drei Kameras zum Einsatz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/33: Zusammengeklappt ist das Ultra 8,9 mm dick. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/33: Das Scharnier des Fold 8 Ultra (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/33: Der Bildschirm ist so groß wie beim Vorgängermodell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/33: Die Superweitwinkelkamera hat ein Upgrade erhalten und hat jetzt 50 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/33: Die Kamera des Fold 8 hat ein normales und ein Superweitwinkelobjektiv und keine Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/33: Auch beim Flip 8 gibt es keine Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/33: Die Kameras des Flip 8 lassen sich dank des Außendisplays gut für Selfies verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/33: Auf dem Außendisplay sind auch Apps nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/33: Die drei Kameras der neuen Foldables direkt nebeneinander (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/33: Das Scharnier des Galaxy Z Fold 8 Ultra (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/33: Das Scharnier des Galaxy Z Fold 8 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/33: Golem.de auf dem Außendisplay des Z Fold 8 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/33: Im Querformat zeigt das Z Fold 8 Webseiten im Desktop-Format an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/33: Bei Videos ist auf dem Fold 8 etwas mehr zu sehen als auf dem Fold 8 Ultra. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/33: Bei Videos ist auf dem Fold 8 etwas mehr zu sehen als auf dem Fold 8 Ultra. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Das Außendisplay ist breiter und damit auch kürzer als bei normalen Smartphones, was vor allem bei Chat-Apps etwas gewöhnungsbedürftig ist – man sieht weniger von den eigentlichen Chats, wenn die Tastatur eingeblendet wird. Auch beim Browsen ist weniger Platz für Webseiten.
Seine Stärke spielt das Fold 8 aus, wenn wir es aufklappen. Dann hat der 4:3-Bildschirm ein hervorragendes Format, um zu lesen oder Texte zu tippen. Auch beim Videoschauen bietet das Fold 8 gegenüber dem Fold 8 Ultra Vorteile: Bei modernen 16:9-Videos ist das Bild auf dem Fold 8 gleich hoch wie auf dem quergehaltenen Ultra-Modell, dafür aber ein wenig breiter. Außerdem sind die schwarzen Balken kleiner, was wir angenehm finden.