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Neues Fold 8 fühlt sich mehr nach Tablet an

Für uns fühlt sich das 4:3-Format mehr nach Tablet an als das fast quadratische 10:9 des Z Fold Ultra. Zusammengeklappt ist das Fold 8 zwar 9 mm breiter als das Ultra-Modell, dafür aber auch fast 35 mm kürzer. In der Hosentasche fühlt sich das wesentlich angenehmer an.

Die Nutzergruppe dürfte zwischen der des Fold 8 Ultra und der des Flip 8 liegen. Das Flip 8 ist besonders klein, muss aber dafür auch fast immer aufgeklappt werden, wenn man Anwendungen nicht nur auf dem 4,1 Zoll kleinen Außendisplay verwenden möchte. Das Innendisplay des Flip 8 kommt auf 6,9 Zoll.

Das Fold 8 Ultra muss für die meisten Dinge, die man auf einem Smartphone erledigen will, dank des großen Außendisplays nicht aufgeklappt werden. Wenn man auf einem etwas größeren Display lesen, browsen oder Videos schauen will, klappt man das Gerät auf. Das Fold 8 lässt sich besser als das Flip 8 auf dem Außendisplay verwenden, wir würden es aber wohl öfter aufklappen als das Fold 8 Ultra. Für manchen könnte das ein guter Kompromiss sein.

Falz lässt sich kaum erspüren

Den Falz des faltbaren Displays gestaltete Samsung bei allen drei Modellen sehr unauffällig. Mit dem Finger ist er beim Wischen über die Displays kaum zu erfühlen, mit dem bloßen Auge ist er aber noch sichtbar. Allerdings ist der Falz – wie bereits beim Galaxy Z Fold 7 – unauffälliger als etwa beim Pixel 10 Pro Fold. Samsung entwickelte ein neues flexibles Displaypanel, das durch den Einsatz einer Titanfolie stabiler sein soll; so kann das Gelenk stärker von hinten auf das Panel drücken und den Falz flacher machen.

Auffällig ist, dass das Z Fold 8 sich maximal bis 90 Grad aufklappen lässt, bevor das Scharnier das Smartphone entweder komplett öffnet oder schließt. Es wie das Ultra-Modell halb aufgeklappt hinzustellen, um ein Video zu schauen oder an einer Videokonferenz mit der innen liegenden Kamera teilzunehmen, geht eher nicht.

Aufgrund des kleineren Formfaktors müssen Käufer des Galaxy Z Fold 8 zudem Kompromisse bei der Kamera machen. Während das Z Fold 8 Ultra drei Kameras auf der Rückseite hat, kommt das Fold 8 nur mit zweien. Beim Ultra-Modell kommen eine Hauptkamera mit 200 Megapixeln, eine Superweitwinkelkamera mit 50 Megapixeln und ein Dreifachtele mit 10 Megapixeln zum Einsatz.

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Beim Fold 8 sind es eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln und eine Superweitwinkelkamera mit ebenfalls 50 Megapixeln. Angesichts der Qualität des mittlerweile fünf Jahre alten 10-Megapixel-Sensors kann es aber durchaus sein, dass ein Digitalzoom im niedrigen Bereich zu kaum nennenswerten Qualitätsunterschieden führt. Ausprobieren konnten wir die Kameras in unserem kurzen Test nicht ausgiebig. Das Flip 8 hat eine 50-Megapixel-Hauptkamera und eine Superweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln.

Qualcomms aktueller Top-Prozessor – außer im Flip 8

Das Fold 8 und das Fold 8 Ultra verfügen beide über Qualcomms Snapdragon 8 Elite for Galaxy, der bereits in der Galaxy-S26-Serie verbaut wurde. Im Herbst 2026 wird Qualcomm wohl den Nachfolger ankündigen. Das Flip 8 erscheint mit dem etwas weniger leistungsfähigen Samsungs Exynos 2600, der im Alltag vergleichbar gute Leistungen bringen dürfte wie der Snapdragon.


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