Abo
  • Services:

Neue Firmware: Zwangsupdate für DJIs Spark-Drohne gegen Abstürze

DJI zwingt Anwender der Spark-Drohne dazu, bis zum 1. September 2017 ein Firmwareupdate der Drohne als auch der Akkus durchzuführen. Der Grund sind Fehler, die die Flugsicherheit beeinträchtigen. Offiziell spricht DJI allerdings nur von einer Verbesserung der Flugsicherheit.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Akkus der Drohne müssen mit einer neuen Firmware bespielt werden.
Die Akkus der Drohne müssen mit einer neuen Firmware bespielt werden. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die neuen Spark-Drohnen von DJI brauchen eine neue Firmware. Noch in dieser Woche will das Unternehmen die neue Firmware 01.00.0600 freigeben. Dabei hat es der Hersteller sehr eilig mit dem Update, das nur die Flugsicherheit verbessern soll. Um die Anwender zum Update zu bewegen, setzt DJI ihnen eine Frist. Wer bis zum 1. September 2017 das Update nicht eingespielt hat, der kann anschließend die Drohne nicht mehr starten und wird somit gezwungen, die neue Firmware aufzuspielen.

Stellenmarkt
  1. Bezirk Oberbayern, Bruckmühl bei München
  2. Schwarz Zentrale Dienste KG, Heilbronn

Der Grund für die Eile dürfte wohl an Absturzberichten liegen. DJIs neue Drohne fällt vereinzelt einfach vom Himmel, nachdem sich das Gerät im Flug abgeschaltet hat. DJIs Ziel ist es also, dass möglichst wenige Schäden dieser Art vorkommen, die das Unternehmen beheben müsste. Und natürlich ist eine abstürzende Drohne für Personen, die sich unter ihr aufhalten, nicht ungefährlich, auch wenn die Spark nur 300 Gramm wiegt. Ein paar Details des Firmwareupdates geben einen Hinweis auf die Ursache. DJI aktualisiert nämlich nicht nur die Drohne, sondern auch die Akkus. Das deutet darauf hin, dass die Akkus die Versorgung der Drohne zu früh einstellen oder ihre Kapazität nicht korrekt melden. Beides führt dann automatisch zu einem Absturz.

Akku-Update auch ohne Drohne möglich

Die Akkus müssen für das Update nicht zwingend in der Drohne stecken. Wer will, kann die Energiespender auch vom Rechner aus mit der DJI-Assistant-Software aktualisieren, was sich vor allem für Nutzer anbietet, die eine größere Anzahl von Akkus verwalten.

Zusätzlich zu den kritischen Fehlerbehebungen verbessert DJI die Drohne auch in Detailbereichen. So soll der Start aus der Handfläche besser funktionieren und die Drohne stabiler fliegen. Auch die Genauigkeit der Steuerung soll in einigen Szenarien verbessert worden sein. Die DJI-Goggles werden ebenfalls unterstützt.

Weitere Informationen samt Versionsnummern finden sich in den Spark-PDF-Release-Notes. Die Android- und iOS-Apps werden ebenfalls aktualisiert.

Nachtrag vom 24. August 2017, 11:44 Uhr

Die Firmware-Version 01.00.0600 ist mittlerweile verfügbar. Wir empfehlen die Installation über den DJI Assistant, da bei uns das Update über ein Smartphone mehrfach fehlschlug. Zudem wollte die Smartphone-App zunächst die Version 01.00.0500 installieren. Mit dem DJI Assistant lässt sich dies überspringen. Nach dem Update ist ein Downgrade nicht mehr möglich und alte Versionen werden nicht mehr angezeigt. Für Ersatzbatterien muss der Prozess mit der Spark-Drohne wiederholt werden. Über den USB-Port des Dreifach-Ladegeräts können die Akkus nicht aktualisiert werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)

kamps.roger 31. Aug 2017

Ich verlor komplett die Kontrolle über die Drohne und dann machte sie sich selbständig...

Proctrap 24. Aug 2017

die Drohnen auch nur einmal ;)

chewbacca0815 24. Aug 2017

Was habe ich jetzt anderes geschrieben als Du, mit Ausnahme der grammatikalischen...

AllDayPiano 22. Aug 2017

Vermutlich gibt es häufiger Updates, als man denkt. Meist wird so ein Firmeware-Update...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Mirage Solo und Camera - Test

Wir haben laut Lenovo "die nächste Generation VR" getestet. Tipp: Sie ist nicht so viel besser als die letzte.

Lenovo Mirage Solo und Camera - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
    Drahtlos-Headsets im Test
    Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

    Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
    2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
    3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

      •  /