Neue Fire-TV-Oberfläche fasst Empfehlungen zusammen

Auf der neuen Fire-TV-Oberfläche befindet sich direkt unterhalb der Menüleiste ein neuer Bereich, der Empfehlungen von Prime Video, Netflix und Disney+ zusammenfasst. Wer also vor allem auf Empfehlungen setzt, um den Streamingabend zu gestalten, kann diese nun schnell erreichen und findet alles in einer Zeile.

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Eine solche Verzahnung hätten wir auch gerne bei der Merkliste, sie fehlt hier aber weiterhin. Es ist also anders als bei Googles neuer Google-TV-Oberfläche nicht möglich, die Inhalte verschiedener Streamingabos auf einer Merkliste zu vereinen. Bei den Merklisten-Funktionen hat Amazon generell keinerlei Verbesserungen vorgenommen.

Weiterhin fehlt ein Prime-Filter, um sich nur die Inhalte auf der Merkliste anzeigen zu lassen, die im Abo enthalten sind. Eine solche Funktion war früher einmal in der Prime-Video-App für Smartphones und Tablets enthalten und wurde von Amazon entfernt. Die in der Prime-Video-App auf anderen Streaminggeräten vorhandene Unterscheidung zwischen Filmen und Serien fehlt auf Fire-TV-Geräten noch immer.

Fire-TV-Oberfläche erhält Profile

Mit der neuen Oberfläche erhalten Fire-TV-Geräte nun auch Profile. Profile für Prime Video hat Amazon zwar bereits im Sommer 2020 eingeführt, aber ausgerechnet die Amazon-eigenen Fire-TV-Geräte haben die Neuerung zunächst nicht erhalten. Die jeweiligen Profile haben eigene Einstellungen für die Merkliste, die Lieblings-Apps und Weiteres. Obwohl es viele Monate gedauert hat, bis erste Fire-TV-Geräte die Profilfunktion bekamen, ist diese noch mehr eingeschränkt als etwa auf Streaminggeräten anderer Plattformen.

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So stehen in Deutschland auf den Fire-TV-Geräten keine Kinderprofile bereit, die in den USA bereits nutzbar sind. Auf anderen Streaminggeräten lassen sich die Kinderprofile in Deutschland schon seit Monaten nutzen. Die Profilfunktion wirkt dabei nicht nur unfertig, sondern auch halbherzig implementiert.

Bereits seit Langem bieten die Fire-TV-Geräte eine Kinderschutzfunktion. Dabei wird der Zugriff auf bestimmte Inhalte unterbunden und ist erst möglich, wenn eine PIN eingegeben wird. Auch manche Fire-TV-Einstellungen sind erst nach einer PIN-Eingabe verfügbar. Unsinnigerweise gilt diese PIN weiterhin systemweit und damit in allen Profilen.

  • Neue Fire-TV-Oberfläche (Bild: Amazon)
  • Neue Fire-TV-Oberfläche (Bild: Amazon)
  • Neue Fire-TV-Oberfläche (Bild: Amazon)
Neue Fire-TV-Oberfläche (Bild: Amazon)

Ein mit einer PIN abgesichertes Kinderprofil kann die Funktion nicht ersetzen, aber Amazon bietet weiterhin keinen PIN-Schutz für Profile an. Somit ist ein Wechsel zwischen den Profilen jederzeit möglich, so dass ein Kinderprofil derzeit ohnehin keinen effektiven Schutz bietet, damit Kinder nur für sie geeignete Inhalte sehen können.

Zu allem Überfluss ist die Integration der Profile in die Fire-TV-Oberfläche sehr gewöhnungsbedürftig. Denn es werden sonderbarerweise nicht einfach alle Profile übernommen, die für Prime Video bereits angelegt sind. Stattdessen müssen wir die Profile speziell für den Einsatz auf dem Fire-TV-Gerät aktivieren.

Sobald mehr als ein Profil vorhanden ist, wird bei jedem Geräteneustart und bei jedem Aufwachen aus dem Ruhemodus abgefragt, welches Profil verwendet werden soll. Dieses Verhalten lässt sich nicht ändern.

Gute Suchfunktion auf dem Fire TV ohne Verbesserungen

An den Suchfunktionen selbst hat Amazon keine grundlegenden Änderungen vorgenommen. Allerdings ist die Suche nicht mehr so schnell zu erreichen wie bei der alten Oberfläche. Vom Startbildschirm aus brauchen wir bei der bisherigen Oberfläche nur einen Tastendruck und können mit der Sucheingabe beginnen. Bei der neuen Oberfläche brauchen wir vier Tastendrücke, bis die Sucheingabe möglich ist.

Im neuen Suchbereich hat Amazon auch die Übersicht für Filme und Serien untergebracht. Das finden wir weniger intuitiv als bei der alten Oberfläche. Zumal es auf den ersten Blick so wirkt, als ob wir nur gezielt nach Filmen und Serien suchen können. Aber die Bereiche selbst bieten keine Suchfunktionen, sondern stellen nur Rubriken dar.

Fire TV Stick 4K Ultra HD mit Alexa-Sprachfernbedienung

Die reine Suchfunktion gefällt uns weiterhin sehr gut. Die Fire-TV-Suche setzt auf eine gut arbeitende automatische Vervollständigung und zeigt immer eine lange Liste mit Vorschlägen. Wollen wir etwa Inhalte von Star Wars suchen, brauchen wir nur die Buchstaben S und T eingeben und schon wird das Gesuchte als Vorschlag angezeigt - neben Stirb Langsam, Star Trek und vielem Weiteren. Je nach Suchbegriff kann es auch schon genügen, nur einen Buchstaben einzugeben, weil der passende Vorschlag dabei ist.

Das System funktioniert sehr gut, wir müssen nie viel tippen, wenn wir einen bestimmten Titel suchen. Von einem solchen Komfort bei Suchanfragen sind alle Geräte mit Googles Android TV oder dem neuen Google TV meilenweit entfernt. Google TV kennt gar keine Vorschläge und bei Android TV werden viel zu wenige angezeigt.

Auch die Präsentation der Suchergebnisse ist bei Amazon wesentlich besser gelöst als bei der Konkurrenz von Google. Die Fire-TV-Geräte zeigen alle denkbaren Treffer, die zum Suchergebnis passen. Dabei priorisiert Amazon zwar ein wenig die eigenen Inhalte, zeigt aber auch Ergebnisse von Netflix und Disney+ an, so dass wir diese Filme und Serien direkt aus den Suchergebnissen abspielen können.

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 Neue Fire-TV-Oberfläche im Test: Noch mehr Nachteile für Prime-Video-KundenNeue Fire-TV-Oberfläche: Fazit und Verfügbarkeit 
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ip (Golem.de) 01. Mär 2021

es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Aber selbst bei der alten Fire-TV-Oberfläche...

Sinbad 01. Mär 2021

die Prime-Banderole zeigt Amazon auf fast allen Plattformen, nur eben nicht auf Fire-TV...

genab.de 19. Jan 2021

wicht war aber, zurückspühlen...

Grover 12. Jan 2021

Mal als Idee (weiß aber nicht ob das funzt, da wir das Update noch nicht haben) 1...



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