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Neue Filme und Serien: Was von Star Wars als Nächstes kommt

Lucasfilm bereitet für die nächsten Jahre einige Filme und Serien rund um Star Wars vor – was bisher vom Sternenkrieg bei Disney+ kam, war nur die Spitze des Eisbergs.
/ Peter Osteried
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Ahsoka Tano bekommt eine eigene Serie - aber das Star-Wars-Universum wächst auch darüber hinaus immer weiter. (Bild: Walt Disney Studios)
Ahsoka Tano bekommt eine eigene Serie - aber das Star-Wars-Universum wächst auch darüber hinaus immer weiter. Bild: Walt Disney Studios

Der Star Wars Day, der von Fans jedes Jahr am 4. Mai gefeiert wird(öffnet im neuen Fenster) , ist ein guter Moment, in die Zukunft des Franchises zu blicken. Was plant Lucasfilm in den nächsten Jahren zu Star Wars?

Just zum Star Wars Day gibt es zwei Neustarts: Star Wars: Die Abenteuer der jungen Jedi ( Trailer(öffnet im neuen Fenster) ) und Star Wars: Visionen Volume 2 ( Trailer(öffnet im neuen Fenster) ). Ersteres spielt zur Zeit der Hohen Republik, erzählt von Jünglingen, die zu Jedi ausgebildet werden, und richtet sich an Vorschulkinder.

Visionen ist ein Mix an animierten Kurzfilmen. War die erste Staffel noch auf japanische Künstler konzentriert, gibt es diesmal auch Episoden aus Großbritannien, Indien, Frankreich und Chile.

Für die Zukunft hat Lucasfilm mehr als ein Dutzend weitere Serien, neue Staffeln bestehender Serien, Animationsfilme, Mini-Serien und auch Kinofilme angekündigt – hier ein Überblick.

Ahsoka

Ahsoka gab in der zweiten Staffel von The Mandalorian ihr Realfilmdebüt, nun bekommt sie ihre eigene Serie ( Trailer(öffnet im neuen Fenster) ), die von Dave Filoni entwickelt wurde und im August 2023 startet. Ahsoka Tano wird es hier mit Großadmiral Thrawn(öffnet im neuen Fenster) zu tun bekommen, der schon in der Animationsserie Star Wars Rebels dabei war.

Damals sprach ihn Lars Mikkelsen, jetzt spielt er ihn auch. Außerdem gibt es die Realfilm-Debüts von Ezra Bridger(öffnet im neuen Fenster) , Sabine Wren und Hera Syndulla aus Star Wars Rebels. Sie werden von Eman Esdandi, Natasha Liu Bordizzo und Mary Elizabeth Winstead(öffnet im neuen Fenster) gespielt. Winstead ist übrigens mit Ewan McGregor verheiratet.

Skeleton Crew

Die Serie Skeleton Crew ( Trailer(öffnet im neuen Fenster) ) soll noch dieses Jahr starten. Sie spielt nach den Ereignissen von Die Rückkehr der Jedi-Ritter und wurde von Jon Watts und Christopher Ford entwickelt. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe von Kids, die sich in der Galaxie verirrt hat. Jude Law ist dabei, außerdem Kerry Condon. Eines der Kids wird von Ryan Kiera Armstrong, die die Titelrolle in der Stephen-King-Verfilmung Firestarter darstellte, gespielt.

The Acolyte

Die Serie wird für 2024 erwartet. Sie wurde von Leslye Headland, der Schöpferin der Netflix-Serie Matrjoschka, entwickelt und spielt 100 Jahre vor Episode I. Die Sendung wird als Mystery-Thriller beschrieben. Headland erklärte, dass sie daran interessiert sei, die politischen und spirituellen Elemente jener Ära unter die Lupe zu nehmen.

Außerdem wird davon erzählt, wie es einem Sith-Lord gelingt, den Senat der Republik zu infiltrieren. Die Mini-Serie wird aus acht Folgen bestehen. In den Hauptrollen agieren Amandla Stenberg(öffnet im neuen Fenster) (Bodies! Bodies! Bodies!), Lee Jung-jae, Manny Jacinto und Dafne Keen, die den weiblichen Wolverine-Klon in Logan gespielt hat.

Andor – Staffel 2

Im August 2024 soll die zweite und letzte Staffel der von Tony Gilroy entwickelten Serie kommen ( hier unsere Rezension von Staffel 1 ). In der ersten erlebte man mit, wie Cassian Andor sich vom zynischen Einzelgänger zum Kämpfer für die Rebellion wandelte, in der zweiten Staffel fokussiert man sich auf die Jahre, die direkt vor Rogue One: A Star Wars Story stattfinden.

The Bad Batch – Staffel 3

Auf der Star Wars Celebration Europe 2023 wurde bekanntgegeben, dass es eine dritte und letzte Staffel(öffnet im neuen Fenster) der Animationsserie The Bad Batch geben wird. Sie wird wahrscheinlich 2024 laufen und die Geschichte darüber, was das Imperium mit den Klonen vorhat, endgültig abschließen. Angesichts der wirklich schönen ersten beiden Staffeln ist es schade, dass nun schon nach der nächsten Season Schluss sein wird.

The Mandalorian – Staffel 4

Offiziell angekündigt ist sie noch nicht, aber es ist wohl unzweifelhaft, dass es mit The Mandalorian ( hier unsere Rezension zu Staffel 3 ) weitergehen wird – zumal Dave Filoni und Jon Favreau mit ihren Serien rund um The Mandalorian eine eigene Ecke im Star-Wars-Universum abgesteckt haben. Bislang wurde übrigens keine zweite Staffel von Das Buch von Boba Fett angekündigt.

Lando

Seit Jahren ist diese Serie im Gespräch. Erstmals hieß es im Jahr 2021, dass Justin Simien (Dear White People) sie entwickle. Momentan wartet man vor allem auf Donald Glover, der Lando in Solo: A Star Wars Story gespielt hat, aber momentan vielbeschäftigt ist.

Star Wars: Tales of the Jedi – Staffel 2

Die erste Staffel erzählte von Ahsoka Tano und Count Dooku, über die zweite ist noch nichts bekannt. Außer: Dave Filoni wird wieder produzieren. Die Geschichten sind relativ kurz und damit auch schnell umsetzbar, denkbar wäre darum ein Start im Jahr 2024.

A Droid Story

A Droid Story ( Trailer(öffnet im neuen Fenster) ) ist keine Serie, sondern ein Animationsfilm. Er wird für Disney+ entwickelt und es geht um einen neuen Droiden, der von C-3PO und R2-D2 auf eine große Heldenreise geschickt (vielleicht auch begleitet) wird.

Auch neue Kinofilme sind geplant

Man konnte in den letzten Jahren den Eindruck bekommen, dass Star Wars nur noch auf der Mattscheibe stattfindet. Aber die Bemühungen, den Sternenkrieg auch wieder ins Kino zu bringen, haben in letzter Zeit wieder Fahrt aufgenommen. Manche der geplanten Projekte haben noch keinen Titel, andere vielleicht nur einen vorläufigen, aber alle wurden in diesem Jahr auf der Star Wars Celebration Europe(öffnet im neuen Fenster) angekündigt.

Star Wars: Dawn of the Jedi

Vor Jahren hätte James Mangold einen Film über Boba Fett machen sollen(öffnet im neuen Fenster) . Dann liefen Episode IX und Solo: A Star Wars Story aber nicht wie erwartet und der Fokus von Lucasfilm verlagerte sich auf den Streamingdienst.

Nun hat Mangold, der gerade den fünften Indiana-Jones-Film gedreht hat, aber ein neues Star-Wars-Projekt. Es wird das chronologisch früheste sein und in der Ära spielen, die Lucasfilm als Dawn of the Jedi beschreibt. Der Film spielt 25.000 Jahre vor allem, was man bisher gesehen hat.

Es wird um die ersten Jedi und um den Ursprung der Macht gehen. Mangold sagte auf der Star Wars Celebration Europe, der Film werde folgende Fragen beantworten(öffnet im neuen Fenster) : "Woher kommt die Macht? Wann wurde sie entdeckt? Und wann lernte man, sie zu nutzen?"

Das Dave-Filoni-Projekt

Über diesen Film ist nicht viel bekannt, nur dass er in der Ära der Neuen Republik spielt. Dave Filoni erzählte, dass der Film eine Kulmination von Ahsoka, The Mandalorian, Das Buch von Boba Fett und Skeleton Crew werden solle. Er könnte damit auch all diese Serien zu einem Abschluss bringen. In dem Film könnte zudem der Aufstieg der Ersten Ordnung ein Thema sein.

Star Wars: New Jedi Order

Einen weiteren Film sollte Damon Lindelof machen. Ihm schwebte vor, Rey als alte Frau zu zeigen(öffnet im neuen Fenster) , verkörpert von Helen Mirren. Lucasfilm entschied sich jedoch für eine andere Richtung und beendete die Zusammenarbeit mit Lindelof.

An dessen Stelle trat Sharmeen Obaid-Chinoy (Ms. Marvel). Der Film ist die Fortsetzung der Skywalker-Saga und wird 15 Jahre nach Episode IX spielen. Im Mittelpunkt steht(öffnet im neuen Fenster) die erneut von Daisy Ridley gespielte Rey.

Lindelof war nicht der einzige Autor, der das Projekt entwickelte. Lucasfilm ließ mehrere Autoren wie bei einer Fernsehserie zusammenarbeiten. Dazu zählten Patrick Somerville (Schöpfer von Station Eleven), Rayna McClendon (Willow), Andy Greenwald (Briarpatch) und Dave Filoni. Als Lindelof ausstieg, kam Steven Knight (Peaky Blinders) dazu.

Offizielle Starttermine gibt es für die drei Filme nicht, aber Disney hat den 19. Dezember 2025 und den 17. Dezember 2027 für zwei Star-Wars-Filme geblockt.

Es gibt noch weitere Film-Projekte, die nicht offiziell angekündigt wurden, aber über die im Lauf der Zeit häufiger berichtet wurde und die offenbar noch nicht vom Tisch sind.

Die Rian-Johnson-Trilogie

Schon bevor Episode VIII in die Kinos kam, wurde bekannt, dass Rian Johnson an einer eigenen Star-Wars-Trilogie arbeitet – mit gänzlich neuen Figuren in einem Teil der Galaxie, der bislang filmisches Brachland ist. Johnson ist mittlerweile aber mit seinen Knives-Out-Filmen beschäftigt und hat mit Poker Face eine gut laufende Serie entwickelt.

Star Wars möchte er immer noch machen, aber es ist eine Frage des Zeitplans. Auf längere Sicht ist mit dieser Trilogie wohl nicht zu rechnen.

Star Wars: Knights of the Old Republic

Das gleichnamige Spiel ist sehr populär und es hieß schon 2019, dass man an einer Filmversion arbeite. Damals wurde Laeta Kalogridis als Autorin genannt, seitdem wurde das Projekt aber nie wieder angesprochen. Es ist nicht zu erwarten, dass es in Kürze wieder aufgenommen wird. Es würde sich auch eher als Streamingserie anbieten.

Das Taika-Waititi-Projekt

Schon 2020 erwähnte Kathleen Kennedy, dass Taika Waititi, der erfolgreiche Regisseur der letzten beiden Thor-Filme, einen Star-Wars-Film entwickeln würde. Im Jahr 2022 hieß es, er arbeite gemeinsam mit Krysty Wilson-Cairns (Last Night in Soho) am Skript. Seitdem tat sich aber nicht mehr viel. Waititi hat Kapitel 8 von The Mandalorian inszeniert und IG-11 die Stimme geliehen.

Das Shawn-Levy-Projekt

Im November 2022 hieß es, dass Shawn Levy (Free Guy) einen Star-Wars-Film entwickle. Schon damals sagte er aber, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen werde, da zuvor noch Deadpool 3 komme, der Ende 2024 im Kino laufen wird.


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