• IT-Karriere:
  • Services:

Neue Datenschutzerklärung: VZBV mahnt Google ab

23 Klauseln der neuen Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen von Google sind nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverband rechtswidrig. Der Verband hat Google deshalb am Freitag abgemahnt.

Artikel veröffentlicht am ,
Google soll eine Unterlassungserklärung abgeben.
Google soll eine Unterlassungserklärung abgeben. (Bild: Stephen Brashear/Getty Images)

Viele Klauseln in der neuen Datenschutzerklärung und den Nutzungsbedingungen von Google, die zum 1. März 2012 in Kraft getreten sind, sind zu unbestimmt formuliert oder benachteiligen unangemessen die Verbraucher. So begründet der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) seine Abmahnung an Google. Das Unternehmen hat nun bis zum 23. März 2012 Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Stellenmarkt
  1. Rödl & Partner, Nürnberg
  2. PSI Software AG Geschäftsbereich PSI Energie EE, Aschaffenburg, Berlin

Google hat in seiner neuen Datenschutzerklärung mehr als 60 verschiedene Richtlinien zusammengefasst und macht darin auch deutlich, dass die Daten unterschiedlicher Dienste zusammengeführt werden. Der neue Text ist übersichtlicher und verständlicher formuliert, aber, so unter anderem der VZBV, er "gespickt von Begriffen wie 'möglicherweise', 'gegebenenfalls' oder 'unter Umständen'".

Verbrauchern sei es dadurch nicht möglich zu erfahren, wozu sie ihre Zustimmung genau erteilen sollen. Zudem würden personenbezogene Daten erfasst, ausgewertet und weiterverarbeitet, ohne dass der Nutzer aktiv einwilligen muss. Nach Auffassung des VZBV fehlt damit eine rechtskonforme Datenschutzerklärung, die es Verbrauchern ermöglicht, die Kontrolle über ihre Daten zu behalten.

Auch die neuen Nutzungsbedingungen kritisieren die Verbraucherschützer, da Google beispielsweise die Gewährleistung etwa bei Virenschäden ausschließt, "soweit dies gesetzlich zulässig ist". Verbraucher müssten daher selbst ermitteln, was gesetzlich zulässig ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  3. 399,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)

nykiel.marek 06. Mär 2012

Hast du die Richtlinien überhaupt gelesen? Oder willst du eh nur eine billige Polemik...

theonlyone 05. Mär 2012

Naja aus Sicht des "Codes" wird eben nur unter bestimmten Bedingungen die Information...


Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

    •  /