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Neue Betrugsmasche: Betrüger nutzen Verlierer des Kryptocrashs aus

Mit dem Absturz des Kryptomarktes haben zahlreiche Anleger mitunter viel Geld verloren. Eine neue Betrugsmasche setzt auf genau diese Gruppe.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Unter anderem der Bitcoin hat seit Mai 2022 stark an Wert verloren. (Bild: Pixabay)
Unter anderem der Bitcoin hat seit Mai 2022 stark an Wert verloren. Bild: Pixabay / Pixabay-Lizenz

Vor einer neuen Betrugsmasche mit Kryptowährungen warnt die Berliner Polizei. Die mutmaßlichen Täter nehmen dabei nach bisherigen Erkenntnissen zunächst telefonisch Kontakt zu Menschen auf, die im Kryptowährungshandel Verluste gemacht haben, wie die Polizei am 25. Juli 2022 mitteilte(öffnet im neuen Fenster) .

Später werde die Kommunikation per E-Mail fortgesetzt. Dabei geben sich die Betrüger als Beschäftigte der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime der Polizei Berlin (ZAC) aus, wie es hieß. Den Betroffenen werde dann vorgegaukelt, sie könnten die eingefahrenen Verluste im Kryptowährungshandel gegen Zahlung in Vorkasse wettmachen.

Nach den Angaben werden in dem per E-Mail verschickten Schreiben die Logos des Bundeskriminalamtes und Berliner Polizei verwendet. Die geforderte Zahlung bezeichneten die Betrüger als Darlehen, das in einer Kryptowährung gezahlt oder in bar übergeben werden könne. Die Verdächtigen sollen sich als "Wiederherstellungs-Agenten" bezeichnen und mit einem Foto einer Schweizer Identitätskarte legitimieren, wie es hieß.

Bislang noch keine Vielzahl an Fällen

Nach Angaben einer Polizeisprecherin liegt dem Landeskriminalamt bislang zwar keine Vielzahl solcher Fälle vor. Es sei den Ermittlern aber wichtig, "die Masche zu benennen, damit die Betrüger gar nicht erst die Chance haben, damit das große Geld zu machen." Möglichen Betroffenen rät die Polizei, nicht auf Zahlungsaufforderungen zu reagieren und Anzeige zu erstatten.

Seit Mai 2022 haben zahlreiche Kryptowährungen mitunter stark an Wert verloren. Im Zuge dieses Abschwungs sind zahlreiche Kryptohandelsplattformen in Insolvenz gegangen. Unter anderem der Kryptohedgefonds Three Arrows Capital und die Kryptobank Celsius sind pleite gegangen.


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