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Eyetracking, Ultraschallraum und 3D-Display

Auch der Zulieferer Bosch präsentierte auf der CES ein Konzeptfahrzeug, in das verschiedene Interaktionstechniken integriert sind. Diese sollen dem Fahrer Zugriff auf Befehle geben, ohne ihn zu stark abzulenken. Dazu gehört ebenfalls eine Gestensteuerung. Bosch setzt dabei jedoch eine gemeinsam mit dem britischen Startup Ultrahaptics entwickelte Ultraschalltechnik ein. Die Ultraschallsender definieren über der Mittelkonsole einen Raum, in dem die Gesten durch die Kamera am besten erkannt werden. In den Fingern macht sich das durch ein leichtes Kribbeln bemerkbar. Zudem erhält der Fahrer eine haptische Rückmeldung zur ausgeführten Geste. Damit lässt sich diese Art der Steuerung durchaus besser nutzen.

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Doch damit nicht genug: Das Konzeptauto verfügt über eine Kamera, die den Fahrer erkennt und überwacht. Dies nutzt Bosch, um nach dem Einsteigen die persönlichen Vorlieben des Fahrers einzustellen: beispielsweise Lenkrad, Spiegel, Temperatur und Radiosender. Während der Fahrt überwacht das Auto per Kamera, ob der Fahrer noch in der Lage ist, die Kontrolle zu übernehmen. Dies muss auch beim hochautomatisierten Fahren noch innerhalb einer gewissen Zeit möglich sein. Im sogenannten normalen Modus sollten dem Fahrer ohnehin nicht die Lider zu schwer werden.

Küchenhelfer ins Auto integriert

Ist der Fahrer aber wach und bewegt seine Augen, kann er damit bei bestimmten Anwendungen im Display des Armaturenbretts navigieren und beispielsweise zwischen verschiedenen Optionen wählen. Zudem verfügt das Konzeptfahrzeug über einen Touchscreen in der Mittelkonsole, der ein haptisches Feedback gibt.

Ebenso wie BMW hat auch Bosch das Auto mit Diensten vernetzt, die der Fahrer aus seiner smarten Wohnung kennen könnte. So lässt sich auf dem Monitor über der Mittelkonsole nachsehen, wie voll der Kühlschrank noch ist. Wenn Lebensmittel fehlen, lassen sie sich gleich über einen Bestelldienst vom Auto aus nach Hause liefern.

Ist der Fahrer nicht doch überfordert?

Diese ganzen Konzepte von Bosch und BMW wirken alle sehr schick. Doch am Ende stellt sich die Frage, ob der Fahrer mit den vielen Bildschirmen, Sprachbefehlen, Gesten, Knöpfen und Augenbewegungen nicht doch überfordert ist. Das Dilemma des vernetzten Fahrens wird dadurch nicht aufgehoben: Solange die Autos noch nicht automatisiert fahren, lenkt die Nutzung der vielen Internetdienste fast immer vom Fahren ab.

Bei hochautomatisierten Autos kann der Fahrer jedoch das machen, was er beispielsweise in der U-Bahn macht: sich mit seinem Handy beschäftigen. Das sieht auch Christian Reinhard vom Autosoftwarehersteller Elektrobit in Erlangen so. "Dadurch, dass ich durch die Fahraufgabe oft beschäftigt bin, brauche ich eine gewisse Reduktion der Ablenkung. Wenn das Fahrzeug autonom fährt, fällt das eigentlich alles weg", sagte er auf der CES im Gespräch mit Golem.de. Selbst die Klimaanlage lasse sich über das Smartphone steuern. So wie es bei der Tesla-App schon möglich ist.

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David64Bit 17. Jan 2017

Die ersten 50.000 km - ja. Im Bekanntenkreis gibt's inzwischen drei F10er. Alle mit...

seizethecheesl 17. Jan 2017

k.T

zenker_bln 17. Jan 2017

" Was machen die Autofahrer eigentlich, wenn die Autos irgendwann selbst fahren?" die...

Arsenal 17. Jan 2017

Wie weiter unten beschrieben ist benötigt die Sprachanalyse viel Rechenleistung. Bei...

Mel 17. Jan 2017

aber beim Autoinnenraum ist dann mit dem Touchscreen im Tesla doch ziemlich präzise die...


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