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Ein holografischer Taster in der BMW-Studie i Inside Future
Ein holografischer Taster in der BMW-Studie i Inside Future (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Cortana und Alexa wandern ins Auto

Die vernetzten Funktionen stellt BMW im Auto auf einem schmalen 10,25-Zoll-Touchscreen über der Mittelkonsole dar, dem sogenannten Live Pad. Dazu gehört beispielsweise das Navigationssystem, das auf den Daten des Kartendienstes Here basiert. Dort wird der Straßenzustand nahezu in Echtzeit angezeigt, so wie es bei Google Maps ebenfalls schon möglich ist. Neu ist dabei die realistische Darstellung der Gebäude, was die Orientierung erleichtert. Darüber hinaus lässt sich das System noch als eine Art fahrendes Wikipedia nutzen. So zeigt der Bildschirm während der Fahrt auf der Interstate an, welche besonderen Hotels und Golfplätze rechts und links der Straße zu finden sind. Der beschäftigungslose Fahrer will schließlich unterhalten werden.

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Um die Informationen abzurufen, hat BMW den 5er mit einer Gestensteuerung ausgestattet. Das ist zum einen gerade bei VR und Spielekonsolen sehr modern, dient aber auch einen Sicherheitsaspekt. Die Hersteller wollen verhindern, dass der Fahrer durch das ständige Vorbeugen und Tippen auf den Touchscreen und anderen Bedienungsknöpfen zu sehr vom Fahren abgelenkt wird. Mit wenigen Gesten wie nach rechts und links ausgestreckten Daumen, einer Wischbewegung und einem Fingerzeig lassen sich einzelne Funktionen auf dem Bildschirm aktivieren.

Spracherkennung der IT-Konzerne funktioniert besser

Die Spracherkennung ist etwas gewöhnungsbedürftig und hat im Test nicht bei direkter Sonneneinstrahlung funktioniert. Zudem muss man über der Mittelkonsole recht genau die Position finden, bei der die Gesten von der Kamera erkannt werden. Wenn es klappt, lässt sich aber beispielsweise die akustische Wiedergabe von Informationen aktivieren oder die Lautstärke regeln.

Zudem hat BMW den Spracherkennungsdienst Cortana von Microsoft integriert. Spracherkennung in Fahrzeugen gibt es schon ziemlich lange. Das Problem: Sie funktionierten ziemlich schlecht, da die Autos nicht über genügend Rechenleistung für die Sprachanalyse verfügten, berichtete jüngst die New York Times. Vernetzte Autos können aber auf die Ressourcen der großen IT-Konzerne zurückgreifen. Daher kündigten auch Ford und VW auf der CES die Einbindung von Amazons Alexa an. Dazu ist natürlich eine permanente Onlineverbindung erforderlich.

Konspiratives Liefertreffen mit Amazon

Über einen Schalter am Lenkrad wird ein Mikrofon eingeschaltet, um Cortana herbeizurufen. Dann sucht der Sprachassistent während der Fahrt nach einem Restaurant für einen bereits in der Cloud abgespeicherten Termin. Cortana erkannte die Anweisung problemlos, sogar trotz des deutschen Akzents im Englischen. In der Demo war es dann auch kein Problem, sofort einen Tisch zu reservieren. Ob das in der Realität tatsächlich so problemlos funktioniert, dürfte fraglich sein. Aber in der schönen neuen Autowelt ist eben schon alles miteinander vernetzt.

Als weiteres Beispiel dafür hat BMW seine Cloud mit den Lieferdiensten von Amazon verbunden. Wird während des Fahrens ein Produkt über Amazon Prime Now bestellt, schlägt das System gleich einen Ort vor, um das Paket unterwegs per En-Route-Delivery abzuholen. Dazu wurde in Las Vegas zu Demonstrationszwecken mit einem Amazon-Lieferfahrzeug ein Treffpunkt vereinbart, der auf der Route lag.

 Neue Bedienungssysteme im Auto: Es kribbelt in den FingernEyetracking, Ultraschallraum und 3D-Display 

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David64Bit 17. Jan 2017

Die ersten 50.000 km - ja. Im Bekanntenkreis gibt's inzwischen drei F10er. Alle mit...

seizethecheesl 17. Jan 2017

k.T

zenker_bln 17. Jan 2017

" Was machen die Autofahrer eigentlich, wenn die Autos irgendwann selbst fahren?" die...

Arsenal 17. Jan 2017

Wie weiter unten beschrieben ist benötigt die Sprachanalyse viel Rechenleistung. Bei...

Mel 17. Jan 2017

aber beim Autoinnenraum ist dann mit dem Touchscreen im Tesla doch ziemlich präzise die...



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