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Neue Batterietechnik: Teslas Model S beschleunigt stärker als 1 G

Das neue Tesla Model S P90D verfügt im Ludicrous-Modus über fast 700 PS. Selbst mit Standardreifen erreicht das Elektroauto ungewöhnlich starke Beschleunigungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model S
Tesla Model S (Bild: Andreas Donath)

Von null auf (fast) hundert in 2,6 Sekunden: Eine solche Beschleunigung haben Tester in den USA mit einem Elektroauto vom Typ Tesla Model S P90D erzielt. Dies entspricht einem Wert von 10,32 Metern/Quadratsekunden und liegt damit über der Erdbeschleunigung von 9,81. Möglich ist diese Leistung offenbar nur im sogenannten Ludicrous-Modus und mit kürzlich ausgelieferten Fahrzeugen. Das Zusatzpaket war im vergangenen Jahr vorgestellt worden und kostet 10.000 US-Dollar. Es steigert die Beschleunigung um rund zehn Prozent.

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Tesla gibt auf seiner Website einen Wert von 2,8 Sekunden an, in denen das Model S aus dem Stand eine Geschwindigkeit von 60 Meilen/h (96,56 km/h) erreicht. Die Tester der Website Dragtimes.com erzielten jedoch einen noch höheren Wert. Die Website Electrek.co spekuliert daher darüber, wie diese Leistungssteigerung erklärt werden kann.

Ströme bis zu 1.500 Ampere

Dem Bericht zufolge erlaubt das Ludicrous-Paket mit Hilfe einer verbesserten "intelligenten Sicherung" Ströme zwischen 1.300 und 1.500 Ampere. Die Sicherung erlaube die Überwachung der Stromstärken im Millisekundenbereich. Um solche Ströme überhaupt schalten zu können, habe Tesla das Hauptschütz mit einer Hochtemperaturlegierung (Inconel) versehen.

Diese beiden Änderungen können nach Ansicht von Electrek.co jedoch immer noch nicht erklären, warum Besitzer eines neuen Model S P90D mit Ludricous-Modul eine Leistung von rund 500 Kilowatt (rund 670 PS) mit ihrem Auto abrufen können. Zuvor waren nur 450 Kilowatt gemessen worden. Es wird daher spekuliert, dass Tesla seine Neuwagen bereits mit einer Batterie ausstattet, die eine Energie von 100 Kilowattstunden speichern kann. Es könne jedoch auch sein, dass Tesla die Energie der 90-kWh-Batterie mit anderer Software oder anderen Bauelementen besser ausnutzen könne.

Schneller als ein Porsche 911

Die Tester von Dragtimes.com schienen selbst überrascht, wie schnell das Elektroauto beschleunigte. Dabei seien nicht einmal besonders schnelle Reifen verwendet worden, sondern normale Ganzjahresreifen mit 19 Zoll. Selbst ein Porsche 911 Turbo S mit 580 PS braucht mit 2,8 Sekunden etwas länger als der Tesla, um 60 Meilen pro Stunde zu erreichen.

Einem weiteren Bericht auf Electrek.co zufolge stattet Tesla seine Neuwagen mit der Möglichkeit aus, eine bessere Frontkamera nachzurüsten. So erfordere der neue Autopilot 2.0 eine Dreifachkamera und mehr Radarsensoren. Zumindest die im Innenrückspiegel untergebrachte Kamera lasse sich auf einfache Weise einbauen. Bei den Radarsensoren in den Stoßstangen dürfte es schon schwieriger werden.



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MaximilianMüller 26. Aug 2016

Es gibt jetzt den 100D. Der Porsche ist teurer. Verbaucht Benzin, die Gase davon töten...

Emulex 25. Aug 2016

Und was seh ich da, ausser ein ab 200 recht zähes Auto ?

urghss 23. Aug 2016

Was du aber nicht erklärst ist, wie wird ein Unfall ausgewertet bei dem jemand die Spur...

Lemo 23. Aug 2016

Überraschenderweise doch, weil ich in meinem ganzen Leben nur die "Einheit" PS benutzt...

der_wahre_hannes 23. Aug 2016

Ja. Deshalb hat das vor dir auch noch niemand bemerkt.


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