Abo
  • IT-Karriere:

Neue Auto-Plattform: VW setzt auf das vernetzte Fahren

Der Autokonzern Volkswagen will in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro in die Vernetzung seiner Fahrzeuge investieren. Zudem soll die Fahrzeugsteuerung über ein hauseigenes Betriebssystem laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Studie des VW-Elektroautos ID Vizzion
Studie des VW-Elektroautos ID Vizzion (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der Autokonzern Volkswagen will von 2020 an nur noch vernetzte Autos verkaufen. "Jedes Jahr werden dann mehr als fünf Millionen neue Volkswagen Teil des Internets der Dinge", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dazu will VW eine eigene Plattform aufbauen. Die konzernweite One Digital Platform (ODP) basiert im wesentlichen auf Cloud-Technik und verknüpft Fahrzeuge, Kunden und Dienste. Volkswagen plant Ausgaben in Höhe von 3,5 Milliarden Euro für die "Digitalisierungsoffensive" und will "mit digitalen Angeboten und Diensten Umsätze in Milliardenhöhe generieren".

Stellenmarkt
  1. Auswärtiges Amt, Bonn, Berlin
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Darüber hinaus plant Volkswagen eine neue IT-Architektur für die Fahrzeugsteuerung. Diese soll von 2020 an bei der angekündigten Elektroauto-Familie ID eingesetzt werden. Die neue IT-Architektur verzichte auf verteilte Steuergeräte mit herstellerspezifischer Software, von denen sich derzeit bis zu 70 in einem Fahrzeug befänden. "Stattdessen wird die Fahrzeug-Intelligenz in wenigen Zentralrechnern mit einheitlicher Programmiersprache konzentriert", teilte VW weiter mit. Dazu werde das Betriebssystem vw.OS entwickelt.

Wichtig für autonomes Fahren

"Mit dieser Trennung von Hard- und Software schaffen wir die Voraussetzung für kontinuierliche Updates und Upgrades", sagte Michael Jost, Leiter Strategie der Marke Volkswagen. Dies sei zudem eine wichtige Stufe auf dem Weg zum autonomen Fahren. Software und die damit verbundenen Dienste würden in Zukunft stärker zur Differenzierung des Autos beitragen, so Jost.

Volkswagen soll die digitale Plattform federführend für alle Konzernmarken aufbauen. "Zusätzlich setzen wir auf Unterstützung von außen. Entsprechende Partnerschaften werden wir in naher Zukunft bekanntgeben", sagte Christoph Hartung, Leiter Digital & New Business / Mobility Services der Marke Volkswagen.

Bereits Anfang Juli 2018 hatte VW angekündigt, im nächsten Jahr unter dem Namen We einen eigenen Carsharing-Dienst zu starten, der ausschließlich mit Elektrofahrzeugen des Herstellers bestückt werden soll. Neben Autos will Volkswagen auch Mikromobilitätslösungen für Kurzstrecken anbieten. Volkswagen stellte vor kurzem mit dem I.D. Cityskater und der Studie I.D. Streetmate zwei Tretroller mit Elektroantrieb als Konzept vor.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. 2,69€
  3. 39,99€
  4. 4,31€

Username321 24. Aug 2018

Naja Nokia hat sich der Smartphone Technologie ja nie verweigert, sondern hatte mit S60...

Username321 24. Aug 2018

Das Batteriezellen know how kommt bei Tesla übrigens überwiegend von Panasonic und auch...

SanderK 24. Aug 2018

Nein, vollkommen zu Recht! Vollkommen zu recht ist auch eine Entschädigung! Dann weiter...

SanderK 24. Aug 2018

Ich traue denen im allgemeinen nicht mehr Blind. Ob der VW Telekom Vodafone usw drauf...


Folgen Sie uns
       


Wolfenstein Youngblood angespielt

Zwillinge im Kampf gegen das Böse: Im Actionspiel Wolfenstein Youngblood müssen sich Jess und Soph Blazkowicz mit dem Regime anlegen.

Wolfenstein Youngblood angespielt Video aufrufen
Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf
  3. Elektro-SUV Produktion des Mercedes-Benz EQC beginnt

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

    •  /