• IT-Karriere:
  • Services:

Neue Atomuhr: Eine Sekunde in 140 Milliarden Jahren

US-Forscher haben eine Maschine gebaut, welche die Genauigkeit von Atomuhren drastisch erhöhen soll. Statt bisher üblichen Abweichungen von einer Sekunde in einer Million Jahren soll die gleiche Ungenauigkeit erst in 140 Milliarden Jahren erreicht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ionenfalle für Thorium mit Laser
Ionenfalle für Thorium mit Laser (Bild: Georgia Tech/Corey Campbell)

Was in dem steckt, das gemeinhin "Funkuhr" genannt wird, ist - wenn die Uhr in Deutschland funktioniert - ein Empfänger für den Sender DCF77 der physikalisch-technischen Bundesanstalt PTB. Das Signal dieses Senders wird von der Cäsium-Atomuhr CS2 gespeist, die nach Angaben der PTB nur eine Abweichung von einer Sekunde in einer Million Jahren erreicht.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. Deloitte, Düsseldorf

Obwohl die CS2 vor kurzem aufgerüstet wurde, soll ihre Genauigkeit von einer neuen US-Konstruktion deutlich übertroffen werden. Wissenschaftler der US-Universität Georgia Tech, der Universität von Nevada und der australischen Universität von New South Wales haben sie entwickelt.

Sie setzen dabei auf das Element Thorium, das sie in zwei Isotopen verwenden. Angeregt von einem Laser im Petahertz-Bereich soll dabei nicht mehr ein Elektron wie bei den meisten Atomuhren, sondern ein Neutron zum Schwingen gebracht werden. Die Forscher bezeichnen ihre Konstruktion folglich auch als "nuclear clock" im Gegensatz zur "atomic clock", weil sie den Kern - engl. nucleus - selbst verwenden.

Genauere Positionsbestimmung

Wie meist, wenn so hohe Frequenzen gemessen werden sollen, muss jede andere Bewegung auf ein Minimum beschränkt werden. Daher funktioniert auch die Thorium-Uhr nur im Vakuum und bei Temperaturen nahe null Kelvin.

Genauere Uhren sollen unter anderem die Positionsbestimmung verbessern. Teil von Verfahren wie GPS ist dabei stets die Laufzeit von Funksignalen, die möglichst genau gemessen werden muss. Dazu braucht das gesamte System eine möglichst genaue Zeit als Bezugsgröße. Nach Angaben der Wissenschaftler wird die Arbeit zur Thorium-Uhr demnächst in den Physical Review Letters veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 37,99€
  2. 12,99€
  3. (-53%) 18,99€

Robert30 28. Mär 2012

Es mag ja sein das es für viele so scheint das diese Entdeckung bzw. Veränderung...

ThadMiller 21. Mär 2012

Auch kürzer genauer. Will sagen das "länger" ist hier fehl am Platz...

Winchester 21. Mär 2012

Zitat: Das Signal dieses Senders wird von der Cäsium-Atomuhr CS2 gespeist Das ist so...

Anonymer Nutzer 20. Mär 2012

http://de.wikipedia.org/wiki/Akademische_Zeitangabe

hubie 20. Mär 2012

fällt in die kategorie "hauptsache nicht später als die Bundesbahn" ...


Folgen Sie uns
       


Jedi Fallen Order - Fazit

Wer Fan von Star Wars ist und neben viel Macht auch eine gewisse Frusttoleranz in sich spürt, sollte Jedi Fallen Order eine Chance geben.

Jedi Fallen Order - Fazit Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

Pathfinder 2 angespielt: Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
Pathfinder 2 angespielt
Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon

Das erste Pathfinder war mehr als ein Achtungserfolg. Mit dem Nachfolger möchte das Entwicklerstudio Owlcat Games nun richtig durchstarten. Golem.de konnte eine frühe Version des Rollenspiels bereits ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
  2. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

    •  /