Neue API-Lücke: Google+ macht noch schneller zu

Googles Mutterkonzern Alphabet macht das soziale Netzwerk Google+ aufgrund eines neu entdeckten Fehlers in der API noch schneller zu als ursprünglich geplant. Nun soll schon im April 2019 Schluss sein.

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Google Plus ist bald Geschichte.
Google Plus ist bald Geschichte. (Bild: Google/Foto: Andreas Donath)

Nach der Entdeckung eines weiteren Fehlers in einer Schnittstelle zieht Alphabet eher als geplant die Reißleine bei Google Plus. Eigentlich sollte im August 2019 das Ende des sozialen Netzwerks kommen, nun wird es schon im April 2019 für Privatleute zugemacht.

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Durch den Fehler könnten Anwendungen über die API Zugriff auf als nicht-öffentlich markierte Daten der Nutzer erlangen, schrieb Google in einem Blogbeitrag. Der Fehler wurde bei Tests entdeckt und behoben. Doch offenbar traut Alphabet dem Ganzen nicht mehr. Wenn noch mehr Fehler gefunden würden, könnten weitere Bugfixes erforderlich sein. Und Google Plus scheint für den Konzern nicht mehr so wichtig zu sein.

Schon das ursprüngliche Aus wurde mit einem Fehler in den Schnittstellen begründet. App-Entwickler konnten zuvor theoretisch über die API auf Namen, E-Mail-Adressen sowie - falls angegeben - Geschlecht und Alter von Nutzern zugreifen. In einem Blogbeitrag erklärte Google im Oktober 2018, dass es keine Hinweise darauf gebe, ob die Lücke aktiv ausgenutzt worden sei, und welche Nutzer betroffen gewesen seien. Google zufolge könnten es bis zu 500.000 gewesen sein. Von der neuerlichen Lücke könnten rund 52 Millionen Nutzer betroffen sein.

In den kommenden Monaten wird Google Plus Nutzern die Möglichkeit bieten, ihre Daten herunterzuladen. Für Unternehmen soll Google Plus weiter angeboten werden.

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