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Neue 4680er-Batteriezellen: Tesla Model Y mit weniger Reichweite und Ladeleistung

Seit einigen Wochen baut Tesla seine 4680er-Batteriezellen in das Model Y ein. Nutzer sind enttäuscht über gesunkene Reichweiten.
/ Friedhelm Greis und Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die 4680er-Zellen von Tesla halten nicht, was versprochen wurde. (Bild: Tesla)
Die 4680er-Zellen von Tesla halten nicht, was versprochen wurde. Bild: Tesla
Inhalt
  1. Neue 4680er-Batteriezellen: Tesla Model Y mit weniger Reichweite und Ladeleistung
  2. 4680er-Zelle enttäuscht

Während bei den meisten Herstellern der Einsatz neuer Batteriezellen mit mehr Reichweite und höherer Ladeleistung verbunden ist, kehrt Tesla den Trend derzeit um. So kommt das Model Y Premium mit maximaler Reichweite (LR RWD) laut Konfigurator(öffnet im neuen Fenster) nach WLTP noch 609 km weit, zuvor waren 661 km möglich. Nutzer beklagen sich zudem über eine geringere Ladeleistung. Tesla reagierte bislang nicht auf eine Anfrage von Golem.

Die Ursache für die niedrigeren Werte liegt darin, dass Tesla seit einigen Wochen in bestimmte Versionen des Model Y seine selbst entwickelte 4680er-Zelle einbaut. Nach Angaben von Teslamag.de(öffnet im neuen Fenster) verfügt der 4680er-Akku mit der internen Bezeichnung 8L über eine Kapazität von 75 Kilowattstunden (kWh), andere Quellen berichten von 74 kWh.

Neue Modelle mit hoher Reichweite angekündigt

Allerdings hatte Tesla gegen Ende 2025 einen Akku mit der internen Bezeichnung 5M eingeführt, der über eine Kapazität von 82 bis 84 kWh verfügen soll. Dieser ermöglichte bei der Premiumversion eine Reichweite von bis zu 661 km. Bis vor kurzem war auch eine Standardversion mit Reichweite von 657 km bestellbar. Aktuell findet sich nur noch eine Standard-Version mit 505 km Reichweite im Konfigurator. Offenbar bestellten Kunden die Version mit 5M-Akku(öffnet im neuen Fenster), erhielten aber ein Auto mit 8L-Akku.

Nutzer berichten zudem(öffnet im neuen Fenster) von einer niedrigen Ladeleistung. Für einen Hub von 10 auf 80 Prozent der Kapazität würden 32 Minuten benötigt. Das liegt auch daran, dass Tesla weiterhin ein 400-Volt-System nutzt, während viele Hersteller in dieser Preisklasse bereits 800-Volt-Systeme nutzen und Ladeleistungen von 350 bis 400 kW anbieten.


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