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Neubau vs. Retrofit:
Kühlungssysteme in Rechenzentren zukunftssicher machen

KI - und HPC-Workloads erzwingen effektivere Kühlkonzepte für Data Center. Sollen Betreiber aufstocken – oder lieber gleich ganz neu bauen?
/ Otto Geißler
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Data Center (hier eines von OHVcloud in Frankreich) sind heutzutage Energieverbraucher von strategischer Bedeutung. (Bild: Sameer Ai-Doumy / AFP via Getty Images)
Data Center (hier eines von OHVcloud in Frankreich) sind heutzutage Energieverbraucher von strategischer Bedeutung. Bild: Sameer Ai-Doumy / AFP via Getty Images

Data Center stehen heute an einem Wendepunkt. Was über Jahre in überschaubaren Leistungsstufen gewachsen ist, hat sich radikal verändert. So sind Rechenzentren heute nicht mehr nur reine Datenfabriken, sondern Energieverbraucher von strategischer Bedeutung. Was früher als "Serverraum mit Klimaanlage" begann, ist längst zu einer Hochleistungsinfrastruktur geworden(öffnet im neuen Fenster) .

Datenintensive KI-Trainingscluster, GPU-Farmen und HPC-Workloads treiben klassische Luftkühlung an ihre Grenzen, weil Serverdichten und Stromverbräuche stark steigen(öffnet im neuen Fenster) . Gleichzeitig steigt der ökonomische Druck: Die Energiepreise bleiben hoch, ESG-Berichtspflichten verschärfen sich und Unternehmen müssen beweisen, dass ihre digitale Infrastruktur nicht nur leistungsfähig, sondern auch nachhaltig und vor allem effizient ist. Dabei stehen viele vor der Frage, ob sie ihre Infrastruktur anpassen oder komplett neu aufbauen sollten.

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