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Neuanschlüsse wieder erlaubt: Oranienburg hat wieder mehr Strom

Nachdem die Stadt einen Genehmigungsstopp für Stromanschlüsse verhängt hatte, ist eine Lösung für das Kapazitätsproblem gefunden.
/ Daniel Ziegener
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Ein Werbeversprechen der Stadtwerke Oranienburg. (Bild: Stadtwerke Oranienburg)
Ein Werbeversprechen der Stadtwerke Oranienburg. Bild: Stadtwerke Oranienburg

Aus Sorge, den steigenden Strombedarf der Stadt nicht mehr decken zu können, verhängte die brandenburgische Stadt Oranienburg einen Genehmigungsstopp für neue Hausanschlüsse. Nun ist doch noch eine Lösung gefunden worden. Wie die Stadtwerke Oranienburg am Montag mitteilten(öffnet im neuen Fenster) , können ab Mai 2024 wieder neue Haushalte an ihr Stromnetz angeschlossen werden.

Anfang April 2024 hatte die brandenburgische Stadt den Genehmigungsstopp erlassen , da der vorgelagerte Hochspannungsnetzbetreiber Edis keine weiteren Kapazitäten bereitstellen konnte. Die Stadtwerke und der Netzbetreiber hätten sich nun auf eine Lösung verständigt, teilten die Stadtwerke Oranienburg mit. Edis könne an ihrem Umspannwerk "aufgrund interner Vorkehrungen und einer lösungsorientierten Vorgehensweise" eine erhöhte Leistung zur Verfügung stellen. Ab September 2024 sollen für das Ortsnetz außerdem weitere Leistungserhöhungen bereitgestellt werden können.

Steigender Bedarf durch Zuzüge und Wärmepumpen

"Wir haben gezeigt, dass wir gemeinsam die Herausforderungen einer wachsenden Stadt bewältigen können" , sagte der parteilose Bürgermeister Alexander Laesicke. Oranienburg habe "in den vergangenen Tagen viel Unterstützung erfahren, unter anderem von der Landesregierung, das hat uns sehr geholfen."

Ein starkes wirtschaftliches Wachstum, der Zuzug von Neubürgern und der verstärkte Einbau von Wärmepumpen habe zu einem Strombedarf geführt, der "sich enorm entwickelt, schneller, als es in der Vergangenheit vorausgesehen wurde" , erklärte Laesicke.

Um eine Wiederholung des Kapazitätsengpasses vorzubeugen, wollen die Stadtwerke den Bau eines temporären Ersatzumspannwerks vorbereiten. Ein eigenes Umspannwerk ist bereits geplant und soll 2026 in Betrieb gehen.


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