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Neu am 1. Mai: Tschüss Corona-Warn-App, Hallo 49-Euro-Ticket

Ab dem 1. Mai 2023 gibt es zwei Änderungen auf deutschen Smartphones: ein ÖPNV -Ticket mehr und eine von der Bundesregierung finanzierte App weniger.
/ Daniel Ziegener
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In der Bahn gilt: Maske auf, Warn-App aus, Ticket-App raus. (Bild: Ross Sneddon)
In der Bahn gilt: Maske auf, Warn-App aus, Ticket-App raus. Bild: Ross Sneddon / Unsplash

Alles neu macht der Mai – oder bringt zumindest zwei wichtige Änderungen auf deutsche Smartphones.

Ab dem 1. Mai 2023 ist das Deutschlandticket gültig, mit dem sich bundesweit zahlreiche ÖPNV-Verbindungen nutzen lassen. Über den am 31. März 2023 vom Bundesrat beschlossenen Nachfolger des populären 9-Euro-Tickets war zuvor lange diskutiert worden.

Der Fokus auf digitale Tickets wurde kurz vor dem offiziellen Start noch einmal vom Verband Pro Bahn(öffnet im neuen Fenster) kritisiert. "Da der Vertrieb sowie die Beantragung der Fahrkarte grundsätzlich digital erfolgt, haben Kund*innen ohne Smartphone und Internet das Nachsehen" , heißt es in der Pressemitteilung. Das würde insbesondere ältere Menschen benachteiligen.

Der Start des Tickets war im Vorfeld nicht reibungslos. Aufgrund eines Hackerangriffs im April 2023 ist der Verkauf des 49-Euro-Tickets bei den Hannoverschen Verkehrsbetrieben Üstra erst zum 1. Juni möglich . Über die Gültigkeit des Deutschlandtickets in der IC-Verbindung zwischen Bremen und Norddeich-Mole konnten sich die beteiligten Verkehrsbetriebe kurz vor dem Start des Tickets immerhin noch einigen .

Corona-Warn-App wird in den Schlafmodus versetzt

Während das über verschiedene Apps angebotene Deutschlandticket für Bahnfahrer wichtig wird, verabschiedet sich die Corona-Warn-App in den Schlafmodus. Wie bereits im März 2023 angekündigt wurde, lässt sich die App seit dem 30. April 2023 nicht mehr nutzen.

Während der Pandemie seien neun Millionen positive Testergebnisse über die App geteilt worden und somit Menschen vor einem Infektionsrisiko gewarnt worden, heißt es seit heute in einer Mitteilung beim Öffnen der App.

Die Warn-App wird in einen Schlafmodus versetzt, aus dem sie bei Bedarf wieder reaktiviert werden könne, heißt es aus dem Bundesgesundheitsministerium. "Unabhängig davon arbeitet das Ministerium an Ideen, um die Erfahrungen mit der App für andere Projekte zu nutzen oder die App für andere Anwendungsgebiete weiterzuentwickeln" , sagte eine Sprecherin. Alle Details über das vorläufige Aus der Corona-Warn-App lassen sich in diesem Bericht auf Golem.de finden .


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