Leichter Start ins AVM-Mesh

Die Inbetriebnahme dieses gemischten Netzes war über die Zeit relativ unkompliziert. Den Repeater im WLAN-Brücken-Betrieb haben wir per Wi-Fi Protected Setup (WPS) mit Tastendruck ins Netz integrieren können. Das klappte im zweiten Anlauf problemlos. Um ihn noch dem Mesh hinzuzufügen, war noch einmal je ein Tastendruck auf die Taste des Repeaters und der Connect-Taste der Fritzbox notwendig.

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Die später verkabelten Repeater mussten wir hingegen einzeln in Betrieb nehmen. Dafür verbanden wir Gerät und Rechner und griffen direkt auf die Weboberfläche des Repeaters zu. Dort stellten wir den voreingestellten WLAN-Modus auf LAN-Brücke um. Anschließend konnten wir die Repeater an den gewünschten Positionen ins Netzwerk integrieren. Die jüngsten AVM-Repeater mit aktuellem Software-Stand erkennen bei Inbetriebnahme am eingesteckten Netzwerk-Kabel, ob sie als WLAN- oder als LAN-Brücke eingesetzt werden sollen, wodurch die Inbetriebnahme einfacher wird.

Auch bei den verkabelten Repeatern mussten wir für die finale Integration ins Mesh die entsprechenden Tasten auf den Repeatern wie auch an der Fritzbox drücken. Hier wünschten wir uns vom Hersteller eine Alternative. Schließlich sind die Geräte bereits alle unter unserer Kontrolle.

Eine einfache Mesh-Integration per Häkchen in der Weboberfläche würde eine Menge Lauferei und Knöpchendrückerei sparen. Zudem ist die Knöpchendrückerei in der derzeitigen Corona-Lage bei der Fernwartung und Fern-Inbetriebnahme von Netzwerken hinderlich. Wer geltende Abstandsregeln und Minimierung von Kontakten ernst nimmt, kann eben nicht einfach so bei Kunden, Eltern und Verwandten vorbeifahren, um einen neuen Repeater ins Mesh zu integrieren. Gleiches gilt fürs Ausrollen von Powerline an entfernten Orten.

Unsere Erfahrungswerte: Insgesamt ist das Mesh-Netzwerk erstaunlich stabil

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Über die Jahre ist das Fritz-Mesh-Netzwerk erfreulich stabil und im positiven Sinne unauffällig geworden. Anfangs gab es immer mal wieder Probleme bei der Übergabe der Endgeräte von einem Access Point zum anderen, vor allem wenn Datentransfers aktiv waren. Mittlerweile spüren wir die Übergaben kaum bis gar nicht mehr.

Wenn wir Netzwerk-Analyse-Tools via iperf einsetzen, erkennen wir die Übergaben am kurzzeitigen Einbruch der Übertragungsrate. Streams, egal ob Video oder Audio, brechen nicht ab. Gleiches gilt für Telefonate. Führen wir diese über einen WLAN-SIP-Client wie AVMs Fritz-App Fon oder auch Apples Facetime, knackt es beim Zellwechsel kurz oder der Gesprächspartner hört eine winzige Gesprächsunterbrechung, das Telefonat aber bricht nicht ab.

AVM FRITZ! Box 7590 WLAN AC+N Router (DSL/VDSL,1.733 MBit/s (5GHz) & 800 MBit/s (2,4 GHz), bis zu 300 MBit/s mit VDSL-Supervectoring 35b, WLAN Mesh, DECT-Basis, Media Server, geeignet für Deutschland)

Die Datenübertragungsraten im Netz sind absolut alltagstauglich. Für diesen Text maßen wir die Bandbreiten mit Hilfe des Netzwerk-Analyse-Tools iperf im Realbetrieb. Mit einem iPhone 12 Pro mit 2x2 Antennenkonfiguration konnten wir an den verkabelten Access Points und an der Fritzbox selbst bis zu 600 Mbit/s stabil messen.

Roaming zwischen den Access Points erfolgt nahtlos

Am per Powerline angeschlossenen Access Point sank die Datenrate auf unter 200 Mbit/s, was der Anbindung geschuldet ist. Der per WLAN-Brücke angeschlossene Repeater 1200 ermöglicht dem Endgerät unter schwierigen Empfangsbedingungen noch um die 250 Mbit/s.

  • Vielfalt: AVM bietet mittlerweile Repeater für nahezu jeden Anwendungsfall. (Bild: Jan Rähm)
  • Vernetzt: In der Web-Oberfläche zeigt die Fritzbox die angeschlossenen Repeater. Veraltete Geräte - hier die Powerline-Adapter - werden hinsichtlich der aktiven Verbindungen nicht korrekt angezeigt. (Bild: Jan Rähm)
  • Kabelnetz: Der Großteil der Fritz Repeater von AVM lässt sich verkabelt über Gigabit-Ethernet ins Heimnetzwerk einbinden. (Bild: Jan Rähm)
  • Vorbildlich: Schon seit einigen Jahren liefert AVM alle Geräte mit individuellen Zugangsdaten aus. Bei Repeatern in der Steckdose kann das allerdings etwas unkomfortabel sein, wenn man den WLAN-Key vom eingesteckten Gerät ablesen möchte. Bloß gut: Im Mesh wird der Key zentral von der Fritzbox verwaltet. (Bild: Jan Rähm)
  • To roam... (Bild: Jan Rähm)
  • ... or not to roam: Je nach Endgerät klappt das nahtlose Handover. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, zeigt die WLAN-Geräte-Detailansicht in der Fritzbox-GUI. (Bild: Jan Rähm)
  • Praktisch: Die Fritz-WLAN-App hilft bei der optimalen Aufstellung und Positionierung der Repeater. (Bild: Jan Rähm)
  • Nahtlos: In der Fritz-WLAN-App kann man gut nachvollziehen, wie das Smartphone bei schlechtem Netz an den nächsten Accesspoint weitergereicht wird. Die Verbindung bleibt während des Handovers stabil. (Bild: Jan Rähm)
To roam... (Bild: Jan Rähm)

Roaming zwischen den Access Points erfolgte nahtlos und kaum wahrnehmbar. Beim Vergleichstest mit zwei älteren MacBooks, die beide ebenfalls mit einer 2x2-Antennenkonfiguration ausgestattet sind, bestätigten sich die Messwerte. Beide erreichten reproduzierbar zwischen 580 und 640 Mbit/s. Allerdings klappte das Roaming damit nicht. Grund: Beide Notebooks unterstützen anscheinend die IEEE Standards 802.11k und 802.11v nicht. Das zumindest zeigt ein Blick in die Weboberfläche der zentralen Fritzbox.

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 AVM gibt zwei Möglichkeiten für den Netzaufbau vor: als WLAN- oder als LAN-BrückeGanz ohne Probleme ist AVM Mesh aber nicht 
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captain_spaulding 29. Dez 2020

Ja ok es geht nicht nur ums konfigurieren, sondern ich schaue ja auch welche Geräte in...

arrrghhh.... 26. Dez 2020

edit: "...nutze die 7490 von AVM mit zwei AVM Repeatern" muss es heißen.

GeeGee 23. Dez 2020

Also für den DVB-C gibt es zwei Optionen; 1. inhaus-Firmware 7.08, die das modernere Mesh...

GeeGee 23. Dez 2020

M.E. unterstützt AVM 802.11k und v, nicht aber r. Erläuterungen unter https://support...



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