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AVM gibt zwei Möglichkeiten für den Netzaufbau vor: als WLAN- oder als LAN-Brücke

Auch für den insgesamt kleinsten Repeater, den 310, hat AVM den Support noch immer nicht eingestellt. Das 2,4-GHz-Gerät ermöglicht eine Bandbreite bis zu 300 Mbit/s. Das letzte Update bekam der bereits 2012 in den Handel gestartete 310 Ende November 2020 und ist mit FritzOS 7.13 sogar auf einem aktuelleren Stand als sein größerer Verwandter, der Repeater DVB-C. Aber auch ihm fehlt die Verschlüsselungstechnik WPA3.

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Neben den genannten Repeatern unterstützt AVM aktuell noch einige weitere ältere Repeater-Modelle, die bis derzeit FritzOS 7.13 aktualisiert werden können. Weitere technische Daten zu den aktuellen Fritz Repeatern von AVM haben wir in früheren Artikeln zusammengetragen (hier und hier).

Fritzbox als Mesh-Repeater

Eher ungewöhnlich, bei AVM aber möglich: Eine ausgemusterte Fritzbox lässt sich ebenfalls als Repeater ins Netzwerk integrieren. Sie erweitert nicht nur den Aktionsradius des WLAN, sondern auch den der Aktoren und Sensoren des Smart Homes, das bei AVM auf DECT ULE basiert.

Auch die auf dem Master eingerichteten Telefonnummern werden auf die Client-Fritzbox übertragen. Dort angeschlossene Telefone klingeln nun parallel zu den am Master angeschlossenen.

Was in dieser Mesh-Konfiguration nicht funktioniert, ist das Roaming der DECT-Telefone. Beide Fritzboxen agieren als separate DECT-Basen. Ein Handover ist derzeit nicht vorgesehen. Dass dies prinzipiell möglich wäre, hat AVM vor einigen Jahren bewiesen. Damals ließen sich einige Fritzboxen wie die 7270 dritter Generation als DECT-Repeater konfigurieren.

Brücken bauen

Beim Netzaufbau sieht AVM prinzipiell zwei Möglichkeiten vor: Den Betrieb als WLAN-Brücke und den als LAN-Brücke. Im WLAN-Brücken-Betrieb wird die Verbindung wahlweise sternförmig von der Fritzbox zu den Repeatern geleitet. Alternativ kann mittlerweile auch eine Kette aus Repeatern gebildet werden.

AVM FRITZ!WLAN Mesh Repeater 3000 (drei Funkeinheiten: 5 GHz (bis zu 1.733 MBit/s), 5 GHz (bis zu 866 MBit/s), 2,4 GHz (bis zu 400 MBit/s), 2x Gigabit-LAN, deutschsprachige Version)

Daher: Die Fritzbox ist der Anfang, das Signal wird anschließend von Repeater zu Repeater weitergegeben. Mischformen beider Topologien sind möglich. Das Signal wird je nach eingesetztem Repeater und Fritzbox auf einem separaten WLAN-Kanal als "Backbone" zwischen den Mesh-Geräten aufgespannt. So bleiben die anderen Kanäle für die Clients frei.

  • Vielfalt: AVM bietet mittlerweile Repeater für nahezu jeden Anwendungsfall. (Bild: Jan Rähm)
  • Vernetzt: In der Web-Oberfläche zeigt die Fritzbox die angeschlossenen Repeater. Veraltete Geräte - hier die Powerline-Adapter - werden hinsichtlich der aktiven Verbindungen nicht korrekt angezeigt. (Bild: Jan Rähm)
  • Kabelnetz: Der Großteil der Fritz Repeater von AVM lässt sich verkabelt über Gigabit-Ethernet ins Heimnetzwerk einbinden. (Bild: Jan Rähm)
  • Vorbildlich: Schon seit einigen Jahren liefert AVM alle Geräte mit individuellen Zugangsdaten aus. Bei Repeatern in der Steckdose kann das allerdings etwas unkomfortabel sein, wenn man den WLAN-Key vom eingesteckten Gerät ablesen möchte. Bloß gut: Im Mesh wird der Key zentral von der Fritzbox verwaltet. (Bild: Jan Rähm)
  • To roam... (Bild: Jan Rähm)
  • ... or not to roam: Je nach Endgerät klappt das nahtlose Handover. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, zeigt die WLAN-Geräte-Detailansicht in der Fritzbox-GUI. (Bild: Jan Rähm)
  • Praktisch: Die Fritz-WLAN-App hilft bei der optimalen Aufstellung und Positionierung der Repeater. (Bild: Jan Rähm)
  • Nahtlos: In der Fritz-WLAN-App kann man gut nachvollziehen, wie das Smartphone bei schlechtem Netz an den nächsten Accesspoint weitergereicht wird. Die Verbindung bleibt während des Handovers stabil. (Bild: Jan Rähm)
Kabelnetz: Der Großteil der Fritz Repeater von AVM lässt sich verkabelt über Gigabit-Ethernet ins Heimnetzwerk einbinden. (Bild: Jan Rähm)

Bei der LAN-Brücke wird auf ein bestehendes verkabeltes Netzwerk aufgesetzt. Dabei ist man zwar nicht ganz so flexibel bei der Positionierung der Repeater, dafür steht immer das volle WLAN-Spektrum für die Verbindung zu den mobilen Endgeräten zur Verfügung.

In unserem Testaufbau nutzen wir beide Betriebsmodi. Zwei Repeater sind direkt per Cat-6-Verkabelung und über Switches mit der Fritzbox verbunden. Ein Repeater bekommt sein Signal via Fritz-Powerline-Adapter zugeführt. Der vierte Repeater stellt via WLAN-Brücke und Netzwerkkabel die Verbindung zu einem Gerät her, das sich außer Reichweite des Kabel-Netzwerks befindet.

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 AVMs Mesh-Vierfaltigkeit: Die Qual der WahlLeichter Start ins AVM-Mesh 
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captain_spaulding 29. Dez 2020 / Themenstart

Ja ok es geht nicht nur ums konfigurieren, sondern ich schaue ja auch welche Geräte in...

arrrghhh.... 26. Dez 2020 / Themenstart

edit: "...nutze die 7490 von AVM mit zwei AVM Repeatern" muss es heißen.

GeeGee 23. Dez 2020 / Themenstart

Also für den DVB-C gibt es zwei Optionen; 1. inhaus-Firmware 7.08, die das modernere Mesh...

GeeGee 23. Dez 2020 / Themenstart

M.E. unterstützt AVM 802.11k und v, nicht aber r. Erläuterungen unter https://support...

Nitrogen 22. Dez 2020 / Themenstart

Das 5GHz-Problem hatte ich auch ohne Repeater schon - meine ich. Ich habe hier eine 250er...

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