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AVMs Mesh-Vierfaltigkeit: Die Qual der Wahl

Aktuell hat AVM vier verschiedene Repeater im Sortiment. Dank Software-Update sind auch drei ältere Modelle noch grundsätzlich geeignet für den Betrieb im WLAN-Mesh. Mit der Entscheidung für das Mesh-System ist man auf AVM angewiesen. Kompatibilität zu anderen Mesh-Systemen besteht derzeit nicht. Als reine WLAN-Repeater ohne Mesh-Funktionalität lassen sich die AVM-Geräte auch in Verbindung zu anderen Herstellern nutzen.

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Das Topmodell Fritz Repeater 3000 ist mit drei Funkeinheiten ausgestattet: Eine kümmert sich um den Bereich 2,4 GHz, die beiden anderen um das 5-GHz-Band. Damit kann dieser Repeater als einziger im Portfolio gleichzeitig eine Highspeed-Funkverbindung zur Basis aufbauen und Clients mit der theoretisch möglichen Maximalbandbreite von 1.733 Mbit/s auf 5 GHz versorgen.

Zusätzlich ist der 3000 mit zwei Gigabit-Ethernet-Buchsen ausgestattet. Auch sein Gehäuse unterscheidet ihn stark von seinen Geschwistern. Während sie alle als Wandstecker für die Steckdose konzipiert sind, bringt der Repeater 3000 ein externes Netzgerät mit und kann freistehend aufgestellt werden. Damit bietet er die größte Flexibilität im AVM-Portfolio.

Die nächst kleinere Ausbaustufe ist der Fritz Repeater 2400 in einem länglichen Gehäuse, das hochkant in die Steckdose gesteckt wird. Er bietet je nach Konfiguration bis zu 1.733 Mbit/s als maximale Bandbreite und versteht sich auf die Bänder 2,4 GHz und 5 GHz. Eine einzelne Gigabit-Ethernet-Schnittstelle stellt die Verbindung zur Basis oder zu einem verkabelten Netzwerkgerät her, das selbst keine WLAN-Schnittstelle aufweist. Der Repeater 2400 ähnelt optisch wie technisch sehr den früheren Repeatern 1750E sowie DVB-C.

Der 1750E, wenn auch offiziell nicht mehr im AVM-Produktportfolio, wird aktuell noch vom Hersteller mit Updates versorgt und ist dank der Aktualisierung auf FRITZ OS 7.21 seit November 2020 auf dem aktuellen Software-Stand. Der 1750E bietet WLAN bei 2,4 GHz und 5 GHz und wartet mit einer maximalen Bandbreite von bis zu 1.300 Mbit/s auf. Eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle komplettiert das Gerät.

AVM FRITZ!WLAN Mesh Repeater 3000 (drei Funkeinheiten: 5 GHz (bis zu 1.733 MBit/s), 5 GHz (bis zu 866 MBit/s), 2,4 GHz (bis zu 400 MBit/s), 2x Gigabit-LAN, deutschsprachige Version)

Sein optischer Zwilling, der Fritz Repeater DVB-C, wird zum Leidwesen seiner Fans seit einiger Zeit nicht mehr mit Updates versorgt und steht seit Ende 2018 auf Stand FRITZ OS 7.01. Somit ist er zwar prinzipiell Mesh-fähig, doch fehlen ihm einige Merkmale wie WPA3 und die Unterstützung für 802.11k und 802.11v.

  • Vielfalt: AVM bietet mittlerweile Repeater für nahezu jeden Anwendungsfall. (Bild: Jan Rähm)
  • Vernetzt: In der Web-Oberfläche zeigt die Fritzbox die angeschlossenen Repeater. Veraltete Geräte - hier die Powerline-Adapter - werden hinsichtlich der aktiven Verbindungen nicht korrekt angezeigt. (Bild: Jan Rähm)
  • Kabelnetz: Der Großteil der Fritz Repeater von AVM lässt sich verkabelt über Gigabit-Ethernet ins Heimnetzwerk einbinden. (Bild: Jan Rähm)
  • Vorbildlich: Schon seit einigen Jahren liefert AVM alle Geräte mit individuellen Zugangsdaten aus. Bei Repeatern in der Steckdose kann das allerdings etwas unkomfortabel sein, wenn man den WLAN-Key vom eingesteckten Gerät ablesen möchte. Bloß gut: Im Mesh wird der Key zentral von der Fritzbox verwaltet. (Bild: Jan Rähm)
  • To roam... (Bild: Jan Rähm)
  • ... or not to roam: Je nach Endgerät klappt das nahtlose Handover. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, zeigt die WLAN-Geräte-Detailansicht in der Fritzbox-GUI. (Bild: Jan Rähm)
  • Praktisch: Die Fritz-WLAN-App hilft bei der optimalen Aufstellung und Positionierung der Repeater. (Bild: Jan Rähm)
  • Nahtlos: In der Fritz-WLAN-App kann man gut nachvollziehen, wie das Smartphone bei schlechtem Netz an den nächsten Accesspoint weitergereicht wird. Die Verbindung bleibt während des Handovers stabil. (Bild: Jan Rähm)
Vielfalt: AVM bietet mittlerweile Repeater für nahezu jeden Anwendungsfall. (Bild: Jan Rähm)

Technisch bietet er alle Ausstattungsdetails des 1750E und bringt darüber hinaus noch einen DVB-C-Empfänger mit. Damit ist er in der Lage, Kabel-TV zu empfangen und auf Geräte im Heimnetz zu verteilen. Der Doppel-Tuner verteilt sein Signal über eine AVM-eigene Interpretation des Standards Sat-IP.

Für mobile Geräte gibt es die FritzTV-App

Auf mobilen Endgeräten wird AVMs FritzTV-App genutzt. Auf Desktops und Notebooks empfangen Mediaplayer wie der VLC das TV-Signal. Mac-User können EyeTV verwenden, sollten sie instabilen Empfang verschmerzen können. Offiziell unterstützt wird die Kombi weder vom Hersteller der Hardware noch von dem der Software.

Der derzeit kleinste Repeater ist der Fritz Repeater 600. Er ähnelt optisch dem 1200, ist aber mit rund sechs Zentimetern Kantenlänge noch einmal deutlich kompakter. Doch dafür fehlt der Anschluss fürs Netzwerk-Kabel und das 5-GHz-Funkmodul. Der Repeater 600 ermöglicht über Wi-Fi 4 (IEEE 802.11n) maximal 600 Mbit/s im 2,4 GHz Band.

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captain_spaulding 29. Dez 2020 / Themenstart

Ja ok es geht nicht nur ums konfigurieren, sondern ich schaue ja auch welche Geräte in...

arrrghhh.... 26. Dez 2020 / Themenstart

edit: "...nutze die 7490 von AVM mit zwei AVM Repeatern" muss es heißen.

GeeGee 23. Dez 2020 / Themenstart

Also für den DVB-C gibt es zwei Optionen; 1. inhaus-Firmware 7.08, die das modernere Mesh...

GeeGee 23. Dez 2020 / Themenstart

M.E. unterstützt AVM 802.11k und v, nicht aber r. Erläuterungen unter https://support...

Nitrogen 22. Dez 2020 / Themenstart

Das 5GHz-Problem hatte ich auch ohne Repeater schon - meine ich. Ich habe hier eine 250er...

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