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Netzwerkstatt: Deutsche Bahn will sich mit Startups modernisieren

Eisenbahnunternehmen sind nicht unbedingt für ihre Flexibilität bekannt. Die Deutsche Bahn will dies nach innen und außen mit einer neuen Datenoffenheit ändern - und hofft dabei auf querdenkende Startups.

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In dem Stadtbahnviadukt des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke entsteht derzeit die Netzwerkstatt.
In dem Stadtbahnviadukt des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke entsteht derzeit die Netzwerkstatt. (Bild: Deutsche Bahn)

Die Deutsche Bahn will sich modernisieren, helfen soll dabei ein Programm für Startups. Nach zwei bereits abgeschlossenen Hackathons zeigten Vertreter der Deutschen Bahn zusammen mit einigen Startup-Unternehmen in einem der Bögen des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke in Berlin die Pläne für die Zukunft. Der Ort war bewusst gewählt, denn in eben jenem Stadtbahnviadukt wurde nicht nur der letzte Hackathon durchgeführt, die Deutsche Bahn will dort auch mit Startups an der Zukunft arbeiten.

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Drei- bis viermal im Jahr will die Deutsche Bahn für jeweils drei Monate ausgewählte Startups mit ihren Ideen und jeweils 25.000 Euro fördern. Im September 2015 soll dafür die Netzwerkstatt eröffnen und als Co-Working-Space rund 30 Arbeitsplätze mit Konferenzräumlichkeiten auf 700 Quadratmetern bieten.

Dabei geht es der Bahn darum, agile Unternehmen möglichst nah an sich zu binden und neue Ideen zu fördern und auszuprobieren. In kleinem Umfang macht das die Deutsche Bahn bereits und bietet beispielsweise Händlern mit Ideen eine Plattform an. Es geht nun aber auch um die Daten der Deutschen Bahn: Sie will sich mit Hilfe der Netzwerkstatt öffnen und evaluiert, inwiefern sie ihre Daten für Projekte freigeben kann.

Die Deutsche Bahn hat viele ungenutzte interessante Daten

Daten und Ideen hat die Deutsche Bahn einige, doch sollen mit den Startups, die auch mal querdenken, noch mehr dazukommen. Es gehe dabei um die "Verbesserung der Innovationskultur", beschreibt es die Deutsche Bahn. So existieren in der Infrastruktur der Bahn beispielsweise viele Weichen mit Heizungen. Damit diese heizen können, befindet sich jeweils auch eine kleine Wetterstation an diesen Weichen. Deren Daten nutzt die Deutsche Bahn bisher nur für sich.

Damit sie künftig auch anderweitig verwertet werden können, sollen ein Datenökosystem aufgebaut und Hürden abgebaut werden. In ersten Startup-Projekten wurde etwa kritisiert, dass die Deutsche Bahn bisher auf Stillschweigevereinbarungen für die Nutzung der Daten setzt, was modern denkende Entwickler mit vielen Ideen mitunter nicht nachvollziehen können. Ob Open Data für alle Daten möglich ist, wird allerdings noch geprüft.

Vom Schotter-Stahl-Beton-Denken zur digitalen Denke

Die Deutsche Bahn gibt offen zu, wie schwer sie sich mit dem Wandel vom Schotter-Stahl-Beton-Denken hin zur digitalen Denke tut. Doch gerade mit der Netzwerkstatt verspricht sie sich Vorteile aus dem Projekt. So soll die Kompetenz beim Umgang großer Datenmengen verbessert und eine IT-Plattform für interne und externe Teilnehmer entwickelt werden.

Die Ansprüche der Startups, um ihre Ideen umzusetzen, dürften dafür sorgen, dass die Bahn offener mit ihren Daten umgeht - wenn alles gutgeht. Auch brachliegende Datenquellen, für die die Bahn bisher keine Verwendung fand, dürften genutzt werden. Natürlich auch für neue Geschäftsmodelle, die Einnahmequellen für die Deutsche Bahn erschließen.



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Atalanttore 20. Jun 2015

kein Text

thewayne 18. Jun 2015

Die DB blockiert aktiv jede Dritt-App und hat bis zum heutigen Tage keine API um...

tadela 17. Jun 2015

Das Problem nennt sich "Sparen". Würde man auch zu Hause in Deutschland wieder...

User2 17. Jun 2015

Schritt für Schritt. Das viele unterqualifizierte Menschen in den wichtigen Posten...


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