Netzwerksicherheit: Sophos übernimmt Cyberoam
Sophos(öffnet im neuen Fenster) übernimmt den Netzwerksicherheitsspezialisten Cyberoam(öffnet im neuen Fenster). Dessen Produktportfolio soll weiterhin ergänzend zu den Sophos-Produkten angeboten werden. Sämtliche Kunden- und Partnerverträge gehen mit der Übernahme ebenfalls an Sophos. Außerdem übernimmt das Sicherheitsunternehmen Cyberoams etwa 500 Mitarbeiter.
Auch wenn sich das Produktportfolio auf den ersten Blick kaum unterscheide, gebe es doch einige Funktionen in Cyberoams Software, die Sophos nicht habe, sagte General Manager Günter Junk Golem.de. In Cyberoams Unified Threat Management (UTM) gebe es beispielsweise eine Benutzerschicht. Dabei lässt sich das Benutzerverhalten von der Firewall kontrollieren statt der IP-Adresse. Das soll vor allem bei der Sicherheit in Unternehmen helfen, deren Mitarbeiter sich mit mehreren eigenen Geräten in ein Firmennetzwerk einloggen.
Anwendungskontrolle und URL-Klassifizierung
Außerdem sei Sophos an der Applikationskontrolle und der URL-Klassifizierung von Cyberoam interessiert, die Junk als leistungsfähig und hochwertig bezeichnet. Cyberoam habe für diesen Zweck ein eigenes qualifiziertes Mitarbeiterteam, das die Klassifizierung von Webseiten und Anwendungen vornehme. Mit iView biete Cyberoam auch ein interessantes Reporting-Werkzeug an.
Sophos will dementsprechend auch selbst von der Technik des übernommenen Unternehmens profitieren. Dessen Funktionen sollen auch die Next-Generation-Firewalls in den UTM-Applikationen von Sophos ergänzen. Der Antivirenhersteller Sophos hatte im Mai 2011 mit der Übernahme von Astaro seinen Unternehmensbereich mit dessen Firewall-Lösung erweitert.
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