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Netzwerkprotokoll:
Was Admins und Entwickler über IPv6 wissen müssen

Sogar für IT-Profis scheint das Netzwerkprotokoll IPv6 oft ein Buch mit sieben Siegeln - und stößt bei ihnen nicht auf bedingungslose Liebe. Wir überprüfen die Vorbehalte in der Praxis und geben Tipps.
/ Jochen Demmer
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IPv6 ist der offizielle Nachfolger für das beharrliche IPv4. (Bild: Pixabay / Montage: Golem.de)
IPv6 ist der offizielle Nachfolger für das beharrliche IPv4. Bild: Pixabay / Montage: Golem.de

IPv6 ist kein neues Protokoll. Die erste, jedoch mittlerweile überholte RFC über IPv6 trägt die Nummer 1883. Das Dokument wird bald 20 Jahre alt. Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Vor 2010 gab es keine ernsthaften Versuche, das Protokoll großflächig zu etablieren. Erkennbar wird dies gut am Google-Graph(öffnet im neuen Fenster) , der die Verbreitung über die Zeit skizziert. Erst am 6. Juni 2012 gab es einen Start mit dem IPv6 Launch Day(öffnet im neuen Fenster) . Dieses Ereignis kann man rückblickend eher als wagen Versuch zur Etablierung verstehen. Selbst heute scheint noch viel Überzeugungsarbeit nötig - auf Ebene der Geschäftsführungen, in Behörden, aber auch bei Fachpersonal. Nicht jeder kann sich mit dem Nachfolger von IPv4 anfreunden. Dabei macht es den Alltag von Admins durchaus freundlicher.

Neu ist das Protokoll deswegen, weil es der offizielle Nachfolger für das beharrliche IPv4 ist und damit die einzige Alternative. Als neu wird es auch deswegen empfunden, weil es in vielen wichtigen Bereichen der IT gerade erst etabliert wird. Sogar für Admins und Entwickler scheint es in manchen Fällen ein Buch mit sieben Siegeln.

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