Netzwerkhardware: Das war's für Apples Airport-Router

Apple stellt offiziell die Airport-Routerserie ein und hat auch keine Pläne für zukünftige Netzwerkhardware. Die Restbestände werden aber weiterhin ohne Preisnachlass verkauft.

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Airport Express
Airport Express (Bild: Apple)

Apple beendet offiziell sein Wireless-Router-Geschäft und verkauft seinen verbleibenden Bestand an Airport-Produkten. Dazu gehören der Airport Express, der Airport Extreme und beide Modelle der Airport Time Capsule. Gegenüber der auf Apple-Nachrichten spezialisierten Webseite 9to5Mac schrieb Apple: "Wir stellen die Apple-Airport-Basisstationsprodukte ein. Sie sind über Apple.com, Apples Einzelhandelsgeschäfte und die Apple Authorized Reseller erhältlich, solange der Vorrat reicht."

Schon im November 2016 berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Apple das für die Entwicklung der Router verantwortliche Team aufgelöst hatte, und im Januar 2018 begannen die Apple-Stores, Hardware von Drittanbietern zu verkaufen. Ein Supportdokument von Apple soll Anwendern helfen, den richtigen Router von Drittherstellern auszuwählen. Empfohlen werden Modelle mit 802.11ac, Dual-Band-Unterstützung, WPA2 und MIMO oder MU-MIMO.

Apple gehörte zu den wenigen Herstellern, bei denen vieles aus einer Hand kam und auch aufeinander abgestimmt war. Apples Router wurden über Jahre hinweg mit Sicherheitsupdates unterstützt.

Apple senkt die Preise für die Restbestände nicht. Auch die Webseiten für die Produkte sind weiterhin online. Auch aus dem Display-Geschäft stieg Apple aus, verkaufte später jedoch LG-Displays in seinen Läden, was anfänglich aufgrund von Qualitätsproblemen ein Desaster war. Zeitweilig wurden die Geräte sogar aus dem Handel genommen.

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