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Netzwerkausfall: Glasfaserschaden überfordert Google-Rechenzentrum

Eines der Groß-Rechenzentren von Google hat massive Netzwerkprobleme, die von kaputten Glasfaserkabeln ausgehen. Das Beheben soll insgesamt bis zu 24 Stunden dauern und Google leitet den Verkehr währenddessen um.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Teil der Google-Cloud hat physische Netzwerkprobleme.
Ein Teil der Google-Cloud hat physische Netzwerkprobleme. (Bild: Google)

Eines der Rechenzentren von Google an der US-Ostküste (US-East1) hat seit gestern Abend (MEZ) massive Netzwerkprobleme, die zu einer zwischenzeitlichen Überlastung des Standorts führten. Davon war nicht nur das Unternehmen selbst mit seinen Angeboten betroffen, sondern auch viele Kunden von Google, die den Standort für ihr Cloud-Hosting nutzen.

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Die Probleme betreffen dem Support-Eintrag zufolge das Google Cloud Networking sowie das Load Balancing und die Ursache ist demnach ein "physischer Schaden an mehreren gleichlaufenden Glasfaserbündeln, die Netzwerkpfade in US-East1 bedienen". Den Grund für die Beschädigung der Glasfaserbündel gibt Google derzeit nicht bekannt. Möglich wäre ein Fehler bei Bauarbeiten oder ähnliches. Derartiges passiert zwar eher selten, die Auswirkungen sind dennoch sehr groß.

Als Reaktion auf die Probleme leitete Google "wahlweise" bestimmten Netzwerkverkehr seiner Kunden auf andere Standorte um, damit deren Dienste weiter zuverlässig arbeiten können. Das soll solange geschehen, bis die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind. In dieser Zeit kann es zu einer teils deutlich erhöhten Latenz kommen. Laut Kommentaren bei Hacker News nutzt Google vorerst das betroffene Rechenzentrum auch nicht mehr selbst für seine Dienste, um die noch verfügbaren Netzwerkressourcen für Kunden vorzuhalten.

Laut Google werden die Reparaturarbeiten an den Glasfasersträngen außerdem wohl bis zu 24 Stunden in Anspruch nehmen. Google möchte spätestens heute Abend (MEZ) über den weiteren Verlauf oder eventuell auch über den Abschluss der Reparaturarbeiten informieren.

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LinuxMcBook 05. Jul 2019

Genau das haben Linksterroristen doch schon ein halbes Jahr vor G20 gemacht...

Nico82x 04. Jul 2019

Ähm nein.

User_x 04. Jul 2019

Du gehörst ins Bett.


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