Netzwerk und Smartphone: Huawei verdient 4,5 Milliarden US-Dollar

Huawei kann seinen Gewinn um mehr als 30 Prozent steigern. In Europa ist der chinesische Konzern schon fast genauso stark wie in China.

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Ken Hu, Deputy Chairman und Rotating CEO, gibt die Geschäftszahlen bekannt.
Ken Hu, Deputy Chairman und Rotating CEO, gibt die Geschäftszahlen bekannt. (Bild: Huawei)

Huawei hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 20,6 Prozent auf 288,2 Milliarden Yuan (46,5 Milliarden US-Dollar) gesteigert. Nach den Angaben, die der Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller am 31. März 2015 vorlegte, stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 32,7 Prozent auf 27,9 Milliarden Yuan (4,5 Milliarden US-Dollar).

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Der Umsatz in der Netzwerksparte wuchs stärker als im Vorjahr um 16,4 Prozent auf 192,1 Milliarden Yuan. Wegen starker Smartphone-Umsätze legte das Verbrauchergeschäft um 32,6 Prozent auf 75,1 Milliarden Yuan zu. Der Bereich der Unternehmensdienstleistungen wuchs um 27,3 Prozent auf 19,4 Milliarden Yuan. Erfolgreich bei Smartphones ist die Honor-Serie.

Der private chinesische Konzern erklärte, dass der Umsatz in den kommenden drei bis fünf Jahren durch weitere Auslandsexpansion um 10 Prozent wachsen werde. Im Januar 2015 sagte Firmengründer Ren Zhengfei auf dem World Economic Forum in Davos, das Unternehmen setze vor allem in Europa auf Wachstum. In den USA stünde Huawei nicht unter Druck, schnelle Zuwächse vorzuweisen.

Der Umsatz in China wuchs um 31,5 Prozent auf 108,9 Milliarden Yuan und hatte einen Anteil von 37,8 Prozent am Konzernumsatz. Im Wirtschaftsraum EMEA, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht, stieg der Umsatz um 35 Prozent auf 101 Milliarden Yuan.

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Huawei plant nach eigenen Angaben, bis zum Jahr 2018 rund 600 Millionen US-Dollar in die Entwicklung von 5G-Technologien zu investieren. Der neu gegründete Münchner Forschungsstandort 5G Via Testbed sei ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie.

Mit der Erweiterung von LTE Advanced auf 4,5 G sei eine Kapazität von über 1 GBit/s in den Mobilfunknetzen möglich, während gleichzeitig die End-to-End-Latenzzeit um 80 Prozent reduziert werde, hatte das chinesische Unternehmen am 24. Februar 2015 angekündigt.

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