Abo
  • Services:

Netzwerk: Stellenabbau bei Nokia nach Alcatel-Lucent-Kauf

Nokia kündigt an, weltweit Beschäftigte zu entlassen. Der erwartete Abbau ist Teil der Übernahme von Alcatel-Lucent. Die Anzahl der betroffenen Mitarbeiter ist noch nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Alcatel-Lucent Chef Michel Combes (l.) und Nokia Chief Executive Rajeev Suri bei der Übernahme
Alcatel-Lucent Chef Michel Combes (l.) und Nokia Chief Executive Rajeev Suri bei der Übernahme (Bild: Philippe Wojazer/Reuters)

Nokia hat nach der Übernahme des Konkurrenten Alcatel-Lucent einen Stellenabbau angekündigt. Wie der finnische Konzern am 6. April 2016 erklärte, werde ein weltweiter Stellenabbau begonnen. Nokia will mit dem Zukauf bis Jahresende 2018 operative Kosten in Höhe von 900 Millionen Euro einsparen.

Stellenmarkt
  1. abilex GmbH, Stuttgart, Hechingen
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Rheinbach

Nokia-Sprecher Spencer Swartz sagte Golem.de auf Anfrage zum Umfang des Stellenabbaus: "Wir veröffentlichen keine Zahlen für den weltweiten Stellenabbau." Der Prozess in den einzelnen betroffenen Ländern laufe erst an.

Nokia ist unter Druck durch den Konkurrenten Huawei aus China, spricht von "schwierigen Marktbedingungen" und will seine Ressourcen auf Zukunftstechnologien wie 5G, Cloud und Internet of Things konzentrieren. Weltweit soll zudem in den Bereichen Immobilien, Services, Beschaffung, Supply Chain und Fertigung gespart werden.

Viele Technikerjobs betroffen

Der Stellenabbau soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Betroffen sind hauptsächlich Forschung und Entwicklung, Sales, Landesgesellschaften und Zentralfunktionen.

Die Übernahme für 15,6 Milliarden Euro soll in der ersten Jahreshälfte 2016 abgeschlossen sein. Aus dem Führungsteam von Alcatel-Lucent wird kaum noch jemand dabei sein. Zehn der 13 Mitglieder des neuen Führungsteams kommen von Nokia.

Alcatel-Lucent ist aus einem Zusammenschluss der französischen Alcatel mit Lucent Technologies aus den USA entstanden. Alcatel ist traditionell relativ stark in Nordamerika, eine Region, in der Nokia erst kürzlich begonnen hat, durch Verträge mit Sprint einen größeren Marktanteil aufzubauen. Nokia ist nach dem Verkauf der Handysparte an Microsoft hauptsächlich ein Netzwerkausrüster.

Nachtrag vom 6. April 2016, 16:17 Uhr

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen berichtet, sollen weltweit 10.000 bis 15.000 Arbeitsplätze wegfallen. In Finnland sind demnach 1.300 Beschäftigte betroffen, in Deutschland 1.400.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 154,61€ (Vergleichspreis 163€)
  2. 75,62€ (Vergleichspreis 82,89€)
  3. 46,69€ (Vergleichspreis ca. 75€)
  4. 36,12€ (Vergleichspreis 42,90€)

Folgen Sie uns
       


Asus Zenbook 13 (UX333FN) ausprobiert (Ifa 2018)

Das Asus Zenbook 13 (UX333FN) ist ein sehr kompaktes Ultrabook mit Geforce-Grafik und ein paar cleveren Ideen.

Asus Zenbook 13 (UX333FN) ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /