Netzwerk: EWE reduziert FTTH auf 40 MBit/s im Upload

Wie das geht, einen Glasfaseranschluss zu drosseln, wollten wir von Ewe Tel wissen, und bekamen es heraus: " Glas kann natürlich mehr", hieß es.

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Ewe Tel stellt graue Kästen auf.
Ewe Tel stellt graue Kästen auf. (Bild: Ewe Tel)

Der Netzbetreiber EWE Tel reduziert derzeit noch seine Fiber-To-The-Home-Zugänge erheblich. Unternehmenssprecher Gerd Lottmann sagte Golem.de: "Technisch sind die Möglichkeiten eines Glasfaseranschlusses höher. Wir hinterlegen - entsprechend den im FTTH-Produkt beschriebenen und definierten Leistungen - ein Profil."

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Damit werden dann Datenübertragungsraten von 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload geboten. "Glas kann natürlich mehr. Und deshalb ist es wahrscheinlich, dass je nach Marktsituation und Kundenbedarf die Geschwindigkeiten künftig höher werden", erklärte Lottmann.

EWE biete direkte Glasfaseranschlüsse an, dabei verlege der Netzbetreiber direkte Glasfaserleitungen ins Haus. "Zudem bieten wir auch ADSL, VDSL und VDSL inklusive Vectoring an."

Der Netzbetreiber hatte gestern mitgeteilt, in den kommenden zehn Jahren über eine Milliarde Euro in den Glasfaserausbau investieren zu wollen. Ziel sei es, möglichst viele Gebäude mit einem direkten Glasfaserhausanschluss zu erschließen, um "sehr hohe und stabile Bandbreiten anbieten" zu können. Welche Datenraten dann angeboten werden, konnte der Sprecher noch nicht sagen.

Breko feiert EWE Tel

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Der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) beglückwünschte sein Mitgliedsunternehmen: "Wir gratulieren der EWE Tel, der unser Präsident Norbert Westfal als Sprecher der Geschäftsführung vorsteht, zu dieser richtungsweisenden Entscheidung für einen flächendeckenden Glasfaserausbau bis ins Haus", sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers. "Direkte Glasfaseranschlüsse (FTTB/FTTH) sind die einzig zukunftssichere und nachhaltige Basisinfrastruktur - und damit für die Digitalisierung unseres Landes und den Weg in die Gigabit-Gesellschaft alternativlos."

Albers betonte, der Verband sei davon überzeugt, dass viele weitere Netzbetreiber ihren Fokus klar auf FTTB/FTTH ausrichten und so die Verbreitung direkter Glasfaseranschlüsse in Deutschland vorantreiben werden.

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Ovaron 14. Dez 2016

In der Tüv-Studie wurden Gesamtkosten für "Infrastruktur" einschließlich FTTH berechnet...

neocron 12. Dez 2016

Natuerlich gibt es einen Grund, einen wirtschaftlichen! was soll immer diese...

Jolla 12. Dez 2016

Richtig. Und Youtube sagt: Wieso soll ich denn jeden Monat soviel Geld für das Peering...

sneaker 11. Dez 2016

Man kann auch bei anderen Anbietern mit kurzer Wechselmöglichkeit Telekom-VDSL buchen. O2...



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