Abo
  • Services:

Netzweit: Unitymedia bietet allen Kunden bis zu 400 MBit/s

Unitymedia hat sein gesamtes Netz auf 400 MBit/s aufgerüstet, jetzt soll es weiter in Richtung Gigabit gehen. Doch bekommen die Kunden auch die versprochene Datenrate?

Artikel veröffentlicht am ,
Technik bei Unitymedia
Technik bei Unitymedia (Bild: Unitymedia)

Unitymedia bietet seinen Kunden netzweit eine Download-Geschwindigkeit von 400 MBit/s. Damit schließt der TV-Kabelnetzbetreiber die Anfang dieses Jahres begonnenen Arbeiten ab und beginnt mit der nächste Stufe seines Netzausbaus. Das gab Unitymedia am 27. Oktober 2016 bekannt. Für über zehn Millionen Kabelhaushalte steht im Verbreitungsgebiet von Unitymedia nun die Datenrate zur Verfügung. Es wird ein Upstream von bis zu 20 MBit/s versprochen.

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. Limbach Gruppe SE - Niederlassung H&S, Rüsselsheim

"Die Leistungsgrenzen unseres Highspeed-Netzes sind noch lange nicht erreicht - wir fangen gerade erst an: Unsere Technikexperten arbeiten bereits daran, das Netz weiter in Richtung Gigabit zu beschleunigen", sagte Unitymedia-Chef Lutz Schüler.

Schwachstellen bleiben

Schwachstellen des Koaxialkabels bleiben dabei bislang der Upload, die geteilte Datenrate in einem Node und die schwachen Ping-Zeiten, über die Gamer klagen. Im TV-Kabelnetz können die versprochenen Datenraten dann nicht erreicht werden, wenn zu viele Nutzer in einem Node versorgt werden.

Die Zufriedenheitsgarantie für Kunden von Unitymedia gilt zudem nicht mehr. Das so eingeräumte Sonderkündigungsrecht erlaubte eine fristlose Kündigung. Das Unternehmen räumt ein, dass es bei der Zufriedenheitsgarantie (Highspeed-Versprechen) darum ging, dass "das Maximum an Internet-Bandbreite nicht permanent erreicht wird. Für ausgewählte Highspeed-Internet-Tarife bot Unitymedia daher das zweimonatige Highspeed-Versprechen beziehungsweise Fair-Sprechen an."

Die tatsächlich ermittelte Datenrate ist im Kabelnetz nur etwa halb so hoch wie beworben. Das ergab ein Nutzertest der Computerbild vom Sommer 2014, für welchen den Angaben zufolge acht Millionen Tempomessungen ausgewertet wurden.

Diese Ergebnisse passen zu den Messungen der Bundesnetzagentur. Deren Messergebnisse für die stationären Anschlüsse mit DSL, Kabel und LTE zeigten jedoch, dass bei Kabelanschlüssen die geringsten Abweichungen von der vermarkteten Download-Datenübertragungsrate auftraten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-88%) 2,49€
  2. (-77%) 11,49€
  3. 111€

monosurround 28. Okt 2016

da mein Server sowieso 24/7 läuft kann der meine 60Jahre alten Digitalfotos ( xD ) von...

sudomalie 28. Okt 2016

Da hast du wiederum Recht! :D

Nibor 28. Okt 2016

Mein Ping über Unitymedia liegt bei diversen Spielen zwischen 12-20 (je nach Tageszeit...

Allandor 28. Okt 2016

Hab grad noch mal den Speedtest von Computerbild ausgeführt. Der Ist ja total...

Sharra 28. Okt 2016

Es kommt bei den Kabelprovidern ganz drauf an, wie teuer Ausbau ist. Hocken alle zentral...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 - Test Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
    Datenverkauf bei Kommunen
    Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

    Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
    Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

    1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
    2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
    3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
    3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

      •  /