Abo
  • Services:

Netzneutralität: Indien verbietet Facebooks kostenlosen Internetservice

Trotz einer großangelegten PR-Kampagne wurde der Facebook-Dienst Free Basics nun in Indien verboten. Nach Ansicht der zuständigen Behörde verstößt das kostenlose Angebot gegen die Netzneutralität.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Anti-Facebook-Protest in Indien
Anti-Facebook-Protest in Indien (Bild: Manjunath Kiran/AFP/Getty Images)

Indische Behörden haben Facebooks Projekt für den kostenlosen Zugang zu einigen Onlinediensten einen Riegel vorgeschoben. Die Regulierer des Landes untersagten den Telekom-Anbietern grundsätzlich Ausnahmeregelungen für einzelne Services. Davon ist auch Facebooks Angebot Free Basics betroffen, das neben dem weltgrößten Onlinenetzwerk auch Zugang zu einigen Bildungs-, Gesundheits- und Jobdiensten bot. Andere Netzangebote waren über Free Basics nicht erreichbar.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Die Branchenaufsicht Trai verwies am Montag auf eine strikte Umsetzung der Regeln zur sogenannten Netzneutralität, nach denen alle Daten in den Netzen gleich behandelt werden müssen.

PR-Kampagne ist gescheitert

Für Facebook ist es eine schmerzhafte Niederlage - der US-Konzern hatte in den vergangenen Wochen angesichts des drohenden Verbots eine massive PR-Kampagne in dem Land gefahren und Nutzer aufgerufen, sich für Free Basics starkzumachen. Der Service ist Teil der von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ins Leben gerufenen Initiative Internet.org, die Milliarden Menschen ins Internet bringen soll. Dafür sollen unter anderem Drohnen mit Antennen in entlegenen Gebieten eingesetzt werden.

Facebook ist auf neue Internetnutzer aus Entwicklungs- und Schwellenländern angewiesen, um weiterhin schnell zu wachsen. Er hoffe auf fünf Milliarden Mitglieder zum Jahr 2030, sagte Zuckerberg vor kurzem bei einem Auftritt. Aktuell hat das Netzwerk rund 1,6 Milliarden Nutzer.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199,79€
  2. 359,99€
  3. 169,99€
  4. 112,99€

raskani 13. Feb 2016

korrekt! jetzt musst du nur noch heraus finden, was der unterschied zwischen "sollen...

eXXogene 09. Feb 2016

Schön das ihr Wirtschaftswachstum mit philosophischen Argumenten erklären wollt. Es ist...

DrWatson 08. Feb 2016

Bei Cannabis ist es doch auch in Deutschland so.

Vanger 08. Feb 2016

International als gemeinnützig anerkannte Organisationen sind meiner Meinung nach die...


Folgen Sie uns
       


Nubia X - Hands on (CES 2019)

Das Nubia X hat nicht einen, sondern gleich zwei Bildschirme. Wie der Hersteller die Dual-Screen-Lösung umgesetzt hat, haben wir uns auf der CES 2019 angeschaut.

Nubia X - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

    •  /