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Netzneutralität: Google Fiber verteidigt Verbot von Serverbetrieb

Google setzt sich seit langem für Netzneutralität ein. Doch seit das Unternehmen mit Google Fiber selbst Internetprovider geworden ist, hat sich die Position geändert. Der Betrieb von Servern ist generell verboten, bekräftigt Google.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzneutralität: Google Fiber verteidigt Verbot von Serverbetrieb
(Bild: Google)

Google lässt bei Google Fiber ausdrücklich keinen Serverbetrieb zu. Das hat der Internetkonzern Google der Kommunikationsbehörde FCC (Federal Communications Commission) mitgeteilt, berichtet das Magazin Wired. Douglas McClendon hatte sich 2012 mit einer Beschwerde dagegen gewehrt.

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"Sie dürfen keine Server jeglichen Typs an ihrem Google-Fiber-Anschluss betreiben", heißt es in den AGB.

Google-Anwältin Darah Smith Franklin erklärte der FCC: "Google Fibers Serverrichtlinie steht im Einklang mit der Politik vieler großer Anbieter in der Branche", so Smith Franklin, die sich auf AT&T, Comcast und Verizon bezog.

Google hat sich immer vehement für Netzneutralität für seine Dienste bei den Telekommunikationsunternehmen eingesetzt. Laut den Geschäftsbedingungen sei jede Form von Serverbetrieb untersagt, betonte die Anwältin. McClendon habe angegeben, einen Server geschäftlich nutzen zu wollen. Google Fiber habe aber derzeit noch keine Angebote für kommerzielle Nutzer.

Ein Glasfaseranschluss mit 1 GBit/s sowohl im Up- als auch im Downstream und ohne Volumenlimit kostet 70 US-Dollar pro Monat. Der Vertrag läuft mindestens ein Jahr, eine Anschlussgebühr fällt nicht an. Zudem sind Google Drive mit einem Speichervolumen von 1 TByte und eine Anschlussbox im Preis enthalten.

Für 120 US-Dollar pro Monat bei zwei Jahren Vertragslaufzeit gibt es zusätzlich ein Paket mit zahlreichen Fernsehsendern in HD samt einer Set-Top-Box, Googles Tablet Nexus 7 und einem NAS.

Die dritte Tarifform ist ein Internetzugang mit 5 MBit/s im Downstream und 1 MBit/s im Upstream für einmalig 300 US-Dollar, ohne Volumenbeschränkung und mit der Garantie, dass der Dienst mindestens sieben Jahre lang zur Verfügung steht.



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swissmess 06. Aug 2013

Sag das den Amis, wer der Dienst dann mal 1 Woche brach liegt weil ein Tornado drüber...

EvilSheep 03. Aug 2013

Wenn ich generell das Schreiben mit der linken Hand verbiete bin ich den schreibenden...

wmayer 01. Aug 2013

Und ab wann ist ein Mailserver etwas anderes als ein Programm, welches Dienste bereit...

ck2k 31. Jul 2013

Dann hätte man ja die Quelle lesen und nicht nur verlinken müssen...

Lemano 31. Jul 2013

Das Clevere daran, wenn Google mit Endkundenanschlüssen auftritt, ist, dass das Google...


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