Abo
  • Services:

Netzneutralität: FCC will mehr Einfluss auf Internetdienste durchsetzen

Das Internet soll eine Versorgungseinrichtung sein, kein Informationsdienst. Diese Neudefinition will die US-Regulierungsbehörde FCC durchsetzen. Das gibt ihr mehr Einfluss auf die Netzbetreiber bei der Behandlung von Datenpaketen.

Artikel veröffentlicht am ,
FCC-Direktor Tom Wheeler: sicherstellen, dass alle Datenpakete gleich behandelt werden
FCC-Direktor Tom Wheeler: sicherstellen, dass alle Datenpakete gleich behandelt werden (Bild: FCC)

Die Federal Communications Commission (FCC) macht einen neuen Vorstoß in Richtung Netzneutralität: Die US-Regulierungsbehörde wolle Internetdienste anders einstufen und sich dadurch den Einfluss auf diesen Bereich sichern, berichtet die New York Times. Die Idee stammt vom US-Präsidenten.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Köln, Hagen
  2. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster

Bisher gelten Breitbandinternetdienste als Informationsdienste. Die FCC wolle sie aber zu einer öffentlichen Versorgungseinrichtung machen, erfuhr die Tageszeitung aus verschiedenen Quellen im Umkreis der Behörde. Der FCC-Vorsitzende Tom Wheeler wolle die neue Klassifizierung im Laufe dieser Woche vorschlagen. Die FCC wird am 26. Februar darüber entscheiden.

FCC will sich Kompetenzen sichern

Die FCC hat nur eingeschränkte Einflussmöglichkeiten auf Informationsdienste. Bei Versorgungsbetrieben sind ihre Kompetenzen sehr weitreichend. Das würde es der FCC ermöglichen, die Netzneutralität durchzusetzen: Sie könnte sicherstellen, dass alle Datenpakete gleich behandelt werden.

US-Präsident Barack Obama unterstützt die FCC. Er hatte sich im November noch einmal explizit für Netzneutralität ausgesprochen. Damals schlug er eine Einordnung der Internetanbieter als Telekommunikationsdienste vor und forderte die Behörde auf, diese Regeln durchzusetzen.

Wheeler-Vorgänger hatte die Idee auch

Neu ist das nicht: Wheelers Vorgänger Julius Genachowski hatte 2010 versucht, Breitbandanbieter als eine Kombination aus Informationsangebot und Versorgungsbetrieb zu klassifizieren. Damit wollte er die Kompetenz der FCC auf die Netzbetreiber gegen ein Gerichtsurteil sichern.

Das Gericht hatte eine Anordnung der FCC gegen den Netzbetreiber Comcast aus dem Jahr 2008 aufgehoben. Die Behörde hatte seinerzeit Comcast die Sperrung des Bittorrent-Protokolls verboten. Nach Ansicht der Richter hatte die FCC ihre Kompetenz überschritten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. und 4 Spiele gratis erhalten

Drizzt 03. Feb 2015

https://www.youtube.com/watch?v=hkjkQ-wCZ5A


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /