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Der Ladebildschirm der Facebook-App auf einem Smartphone
Der Ladebildschirm der Facebook-App auf einem Smartphone (Bild: Valentin Flauraud/Reuters)

Netzneutralität: Facebook will von Drosselung ausgenommen werden

Der Ladebildschirm der Facebook-App auf einem Smartphone
Der Ladebildschirm der Facebook-App auf einem Smartphone (Bild: Valentin Flauraud/Reuters)

Mobilfunkbetreiber sollen die Facebook-Nutzerdaten nicht mehr mitzählen, fordert Facebook. Vodafone wäre offen dafür, will aber Geld von dem sozialen Netzwerk.

Facebook macht Druck auf Mobilfunkbetreiber und will von der Drosselung und der Zählung des Datenvolumens bei der mobilen Internetnutzung ausgenommen werden. Wie die britische Financial Times berichtet, hat Facebooks Chief Operating Officer Sheryl Sandberg dies in einem Gespräch mit Vodafone-Chef Vittorio Colao gefordert. Die Facebook-Nutzerdaten sollen von der Zählung des Datenvolumens durch den Mobilfunkbetreiber in bestimmten Schwellenländern komplett ausgenommen werden.

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Colao war in New York, um mit Vodafone-Aktionären über den Verkauf der Beteiligung an dem US-Mobilfunkkonzern Verizon Wireless zu reden, der bis Ende Februar 2014 abgeschlossen werden soll. Er habe bei dem Treffen mit Sandberg ihren Wunsch abgelehnt, "weil es keinen Sinn ergibt. Es gibt keinen Grund, warum wir kostenlos Netzkapazität gewähren sollten."

In einigen Schwellenländern hat Facebook bereits einen kostenlosen Zugang zu seiner App und seiner mobilen Webseite mit den Mobilfunkbetreibern vereinbart, aber nur zeitweise und zu Werbezwecken. In den USA hat Facebook eine ähnliche Vereinbarung mit T-Mobile, um in dem Prepaid-Tarif Gosmart bevorzugt behandelt zu werden.

Colao betonte laut Financial Times, dass "jeder Content-Provider der Welt" wolle, dass die Mobilfunkbetreiber ihre Inhalte von den Datenplänen ausnehmen. Aber er sagte, das wäre "konzeptionell falsch für unser Geschäftsmodell." Vodafone sei aber offen für andere Vereinbarungen, wie Sponsoring oder ein bezahltes Datenvolumen, das nicht beim monatlichen Tarif eines Nutzers berechnet würde.

Die Deutsche Telekom bevorzugt bei Musikstreaming bereits einen Betreiber: Einige Hunderttausend Kunden der Telekom hören in Deutschland und Europa Musik über Spotify, ohne dass ihnen das mobile Datenvolumen angerechnet wird.


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mikilauder 12. Feb 2014

gut gesagt hihi so ist das wohl

Keridalspidialose 12. Feb 2014

Und nur diesem. Ob er Facebook ausgenommen haben will, oder vielleicht etwas ganz...

niemandhier 12. Feb 2014

Wie jetzt 0.facebook ist generell gedrosselt? Ich hatte mir das ja jetzt so vorgestellt...

DY 12. Feb 2014

Er meint es mengenmäßig. Die Haushalte könnten demnach komplett regenerativ versorgt...

DY 12. Feb 2014

dann ist das Internet, wie wir es kannten und mochten tot. Netzneutralität Bevorzungung...



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