• IT-Karriere:
  • Services:

Netzneutralität: EU verwässert Regeln für Internetanbieter

Eigentlich wollte die EU-Kommission klare Regeln zur Netzneutralität schaffen. Doch nun scheint ein Papier zu entstehen, über das sich Anbieter wie die Telekom oder Vodafone freuen könnten.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Demonstranten in Los Angeles fordern Netzneutralität
Demonstranten in Los Angeles fordern Netzneutralität (Bild: Reuters/Jonathan Alcorn)

Die EU-Mitgliedstaaten wollen für Internetanbieter offenbar weniger strenge Regeln zur Netzneutralität einführen als ursprünglich geplant. Das berichtete die Seite euractiv.com am Mittwoch unter Berufung auf einen Entwurf der EU-Kommission, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen soll.

Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Den Plänen nach dürften Firmen den Internetverkehr zwar nicht "blockieren, verlangsamen, verändern, herunterstufen oder bestimmte Inhalte benachteiligen". Doch das Papier definiere weder den Begriff Netzneutralität noch "spezialisierte Angebote" auf der Positivliste, hieß es. Damit sei unklar, welche Art von Inhalten die Anbieter bevorzugen dürften. Große Telekommunikationsfirmen wollen Diensten wie Youtube und Netflix, die viel Bandbreite benötigen, schnellere Internetzugänge ermöglichen und sich das extra bezahlen lassen.

Kampf um Gleichberechtigung im Netz

Der Begriff Netzneutralität beschreibt die Möglichkeit, internetbasierte Angebote - egal welcher Art - zu nutzen, ohne dass sich die Verbindungsgeschwindigkeit zwischen Angeboten unterscheidet. Das EU-Parlament stimmte im April für strikte Regeln zur Netzneutralität, um Telekom-Anbieter wie Orange und die O2-Mutter Telefonica daran zu hindern, bestimmte Formen des Internetverkehrs zu bevorzugen.

Viel Aufmerksamkeit erhielt das Thema Netzneutralität in der vergangenen Woche. US-Präsident Barack Obama hatte die Kommunikationsbehörde FCC aufgefordert, klare Regeln zum Schutz der Netzneutralität aufzustellen. In Deutschland haben sich die Telekom und Vodafone offen für die Einführung von "Qualitätsklassen" im Internet ausgesprochen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,49€
  2. 21,99€

ha00x7 20. Nov 2014

Den Plänen nach dürften Firmen den Internetverkehr zwar nicht "blockieren, verlangsamen...

deinkeks 20. Nov 2014

@OxKing Immerhin machen sich einige in diesem Land Gedanken dazu, so wie du, also steht...

Yes!Yes!Yes! 20. Nov 2014

Doch, völlig klar: gar keinen. 'Den Plänen nach dürften Firmen den Internetverkehr zwar...

Wallbreaker 20. Nov 2014

Was haste denn erwartet? Die EU ist und bleibt eine Gurkentruppe.

Wallbreaker 20. Nov 2014

Wer mag sich wohl hinter dieser linguistischen Meisterleistung verbergen? ;)


Folgen Sie uns
       


Einfache Fluid-Simulation in Blender - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man in 15 Minuten eine Flüssigkeit in Blender animiert.

Einfache Fluid-Simulation in Blender - Tutorial Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

    •  /