5G-Frequenzen: Mobilfunkprovider klagen gegen Vergaberegeln

Offene rechtliche Fragen bei den Auflagen zur Versorgung in der Fläche und beim Roaming: Telefónica und Vodafone haben Klage gegen die Vergaberegeln bei der geplanten Versteigerung der 5G-Frequenzen im Frühjahr 2019 eingereicht.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Logo von Telefónica
Logo von Telefónica (Bild: Dominique Faget/AFP/Getty Images))

Der Münchner Netzbetreiber Telefónica Deutschland (O2) hat Klage gegen die Regeln für die Frequenzvergabe beim kommenden Mobilfunkstandard 5G eingereicht. "Die von der Bundesnetzagentur beschlossenen Vergabebedingungen enthalten aus unserer Sicht rechtliche Unklarheiten und Investitionshemmnisse", sagte Telefónica-Sprecher Guido Heitmann am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse Agentur. Deshalb habe der Netzbetreiber beim Verwaltungsgericht Köln kurz vor Weihnachten 2018 Klage erhoben.

Stellenmarkt
  1. IT-Leiter m/w/d
    über KISSLING Personalberatung GmbH, Großraum Balingen/Oberndorf a.N./Schömberg/Rosenfeld
  2. Digital Analyst - Schwerpunkt Redaktion (d/m/w)
    RND RedaktionsNetzwerk Deutschland GmbH, Hannover
Detailsuche

Heitmann sagte, mit dem juristischen Schritt wolle Telefónica rechtliche Klarheit herstellen. Dies betreffe im Kern Auflagen zur Versorgung in der Fläche und zur Zusammenarbeit mit anderen Anbietern beim Roaming. Die Frequenzen für den Mobilfunkstandard 5G sollen im Frühjahr 2019 versteigert werden. 5G steht für die fünfte Mobilfunkgeneration. Das Netz soll viel schnelleres mobiles Internet bringen. Die Übertragungsrate ist etwa 100 Mal so hoch wie bei 4G (LTE).

Nachtrag vom 30. Dezember 2018, 18:30Uhr

Inzwischen wurde bekannt, dass auch Vodafone gegen die Vergaberegeln klagt. Zu Details wollte sich ein Firmensprecher unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern. Auch die Deutsche Telekom hat angekündigt, rechtliche Schritte zu prüfen. Hier waren am Wochenende keine Informationen zum aktuellen Stand zu erhalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 01. Jan 2019

Ubd wieviel Mobilfunkprovider gibts in D? Soso.

Anonymer Nutzer 31. Dez 2018

Wäre auch egal. Die Infrastruktur kann ja trotzdem aufgebaut werden. Und solang apple...

Richard Wahner 31. Dez 2018

3G ist quasi schon to, da gibt es nur noch eine "Resteverwertung", etwa durch Congstar...

torrbox 31. Dez 2018

Bis 2030 werden 5G und vor allem Vo5G (gibt es wirklich) den Premiumverträgen mit...

Anonymer Nutzer 30. Dez 2018

Oder man nutzt Rechtsmittel wenn man der Ansicht ist das die Auflagen rechtlich nicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Amazon: Fire TV Stick 4K Max erhält erweiterte Heimkinofunktion
    Amazon
    Fire TV Stick 4K Max erhält erweiterte Heimkinofunktion

    Mit einem geplanten Update kann der Fire TV Stick 4K Max den Klang anderer Zuspielgeräte auf Echo-Lautsprechern ausgeben.

  2. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  3. Ladeinfrastruktur: Elektroauto-Laden soll barrierefrei werden
    Ladeinfrastruktur
    Elektroauto-Laden soll barrierefrei werden

    Der Umstieg auf Elektroautos geht einher mit dem Bau zahlreicher neuer Ladestationen. Diese sollen barrierefrei werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Kingston NV1 1TB PCIe-SSD 69,90€ • Saturn-Advent: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Release heute: Halo Infinite 68,99€ • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn [Werbung]
    •  /