Abo
  • Services:

Netzausbau: Telekom will ihre Mobilfunkmasten verkaufen

Um 5 Milliarden Euro für den Netzausbau zu erhalten, will die Telekom offenbar ihre Mobilfunkmasten verkaufen. Goldman Sachs und Morgan Stanley arbeiten an dem Prospekt.

Artikel veröffentlicht am ,
LTE-Sendemast in Kyritz/Brandenburg
LTE-Sendemast in Kyritz/Brandenburg (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom bietet für 5 Milliarden Euro ihre Mobilfunkmasten in Deutschland zum Verkauf. Der Konzern habe die Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley damit beauftragt, die Infrastruktur in einer Auktion zu verkaufen, sagten zwei informierte Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Stellenmarkt
  1. PFALZKOM | MANET, Ludwigshafen
  2. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart

Das Geld soll zum Ausbau der europäischen Netzwerke eingesetzt werden.

Geplant sei, nach der Sommerpause erste Informationen an potentielle Kaufinteressenten zu versenden und die Reaktionen abzuwarten. Dann solle entschieden werden, ob eine Minderheit oder alle Anteile an dem Geschäft verkauft, oder der Deal abgesagt wird, sagten die Personen.

Goldman Sachs und Morgan Stanley sowie die Telekom wollten sich nicht zu dem Thema äußern.

Die Telekom wird das Angebot an Infrastrukturinvestoren sowie Versicherungen und Pensionskassen senden. Deren Interesse, regulierte Vermögenswerte mit sicheren Cash Flows zu kaufen, ist im Niedrigzinsumfeld gewachsen, erklärten die Quellen. Firmen wie American Tower, Crown Castle und SBA, die auf das Geschäft mit Mobilfunkmasten spezialisiert sind, sollten auch an dem Geschäft interessiert sein.

Telefónica Deutschland verkaufte im April 2016 fast alle Mobilfunkmasten von O2 und E-Plus. Derzeit sei die Marktbewertung für Netzinfrastruktur attraktiv, hieß es. Die rund 2.350 Stahl- und Betonmasten gingen für 587 Millionen Euro an die Telefónica-Tochter Telxius. Die auf den Masten montierte Sende- und Empfangsausrüstung wurde nicht verkauft. Die Telefónica könne die Masten per Mietvertrag weiterhin uneingeschränkt nutzen.

Der Infrastrukturbetreiber Telxius macht sein Geschäft damit, dass die Masten an Netzbetreiber vermietet werden. Auf den Masten sind teilweise auch Antennen von Vodafone und der Deutschen Telekom, von denen Einnahmen generiert werden.

Der Verkauf betraf nur relativ hohe Masten, die vor allem in ländlichen Gebieten stehen. Die übrigen Standorte, die sich größtenteils auf Gebäudedächern befinden, sollen nicht verkauft werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

timo.w.strauss 04. Jul 2016

Wartung und so geht dann wieder an den billigsten Anbieter und wenn mal Störungen sind...

plutoniumsulfat 04. Jul 2016

Als wenn nur ein Unternehmen Gewinn macht. Das Unternehmen,was ja jetzt kauft, will seine...

DrWatson 04. Jul 2016

Stromanbindung macht die Telekom auch nicht selbst. Du machst da einen massiven...

DrWatson 04. Jul 2016

Und Computer haben ihren Urspung im antiken Mesopotamien? Was hat die Rundfunkgebühr mit...


Folgen Sie uns
       


Windows 10 on Snapdragon - Test

Wir schauen uns Windows 10 on ARM auf zwei Snapdragon-Notebooks an.

Windows 10 on Snapdragon - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /