Netzausbau: Telekom verlegt Glasfaser mit Horizontal-Bohrung

Unter einer Straße einen kleinen Tunnel bohren, statt sie aufzureißen und zu sperren, so verlegt die Deutsche Telekom ein Glasfaserkabel. Der Ausbau wird mit 4 Millionen Euro gefördert.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausbau in entlegenen Regionen
Ausbau in entlegenen Regionen (Bild: Deutsche Telekom)

Mit einer Horizontal-Bohrung verlegt die Deutsche Telekom Glasfaser unter einer befahrenen Straße. Das gab das Unternehmen am 6. Oktober 2016 bekannt. Mit dem Verfahren wird in Simonswald über eine Länge von rund 400 Metern in 1,2 Meter Tiefe ein kleiner Tunnel gebohrt, in den das Glasfaserkabel eingezogen wird.

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Mit dem Bohrverfahren ist es möglich, die Glasfaserkabel im engen Tal und unter der befahrenen Landstraße verlegen zu können, ohne den Verkehr über mehrere Wochen zu behindern. Simonswald ist eine Gemeinde im Südwesten Baden-Württembergs im Landkreis Emmendingen.

Der Bund fördert den Netzausbau des Landkreises und der Telekom mit 3,955 Millionen Euro. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) stattete der Baustelle in Simonswald gestern einen Besuch ab. Durch die Förderung bekämen "im Landkreis Emmendingen mehr als 68.000 Haushalte und Gewerbe" schnelles Internet. "Dabei setzen wir auf die modernste Technologie und bauen jetzt 306 Kilometer neue Glasfaser."

FTTH oder Vectoring

Laut Landrat Hanno Hurth zahlt das Land Baden-Württemberg weitere 1,582 Millionen Euro. Der Landkreis Emmendingen hat die Telekom nur mit dem Ausbau von Teilen des Glasfasernetzes beauftragt und zahlt dafür gemeinsam mit den beteiligten Städten und Gemeinden einen Betrag von 7,91 Millionen Euro. Einen größeren Teil des Kreisgebietes baut die Telekom nach den Angaben mit eigenen Mitteln aus.

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Vesta von Bossel, Breitband-Beauftragte der Telekom, sagte: "Wo komplett neu gebaut wird, verlegen wir Glasfaseranschlüsse gleich bis in die Häuser. In den anderen Gebieten legen wir Glasfaserkabel bis an die Verteiler in den Straßen." Dann werde mit Vectoring ausgebaut. Bis Sommer 2018 würden insgesamt 68.000 Haushalte im Landkreis Emmendingen versorgt. 95 Prozent der Haushalte würden dann das Internet mit Datenraten von mindestens 30 bis maximal 200 MBit/s nutzen können. Telekom-Sprecher Hubertus Kischkewitz sagte Golem.de, dass in den meisten Bereichen Vectoring, in 18 Neubaugebieten FTTH und im geförderten Teil des Ausbaugebietes bis 50 MBit/s ausgebaut würde. "Mehr dürfen wir da noch nicht."

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neocron 10. Okt 2016

danke fuer die Erlaeuterungen ...

MareikeBlume 10. Okt 2016

Was ist denn das für ein sinnfreier Kommentar? Erstens wird nicht die Erlangung des...

neocron 09. Okt 2016

diese Begruendung ergibt ueberhaupt keinen Sinn ... damit ist die Praemisse meiner...

gelöscht 06. Okt 2016

Die Technik wird hier im Norden auch seit Jahren benutzt. Schön das die Telekom diese nun...



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