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Netzausbau: Rekord bei Genehmigungen für Stromautobahnen

Der Ausbau des Strom -Übertragungsnetzes beschleunigt sich deutlich: 2025 wurden so viele Stromleitungen genehmigt wie nie zuvor.
/ Przemyslaw Szymanski , dpa
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Hochleistungs-Stromleitung (Symbolbild) (Bild: MATTHIEU DELATY/Hans Lucas/AFP via Getty Images)
Hochleistungs-Stromleitung (Symbolbild) Bild: MATTHIEU DELATY/Hans Lucas/AFP via Getty Images

Der für die Energiewende nötige Ausbau des Strom-Übertragungsnetzes kommt voran. Im vergangenen Jahr genehmigte die Bundesnetzagentur(öffnet im neuen Fenster) rund 2.000 Kilometer neue Hochleistungs-Stromleitungen, die oft auch Stromautobahnen genannt werden. Dies sind etwa 45 Prozent mehr als im Vorjahr (2024: 1.280 Kilometer), wie die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Abgeschlossen wurden 2025 unter anderem die Genehmigungsverfahren für die vier Gleichstrom-Leitungsprojekte A-Nord, Ultranet, SuedLink und SuedOstLink, die durch mehrere Bundesländer verlaufen und zumeist als Erdkabel verlegt werden.

Solche Hochleistungs-Überlandleitungen sind vor allem dafür ausgelegt, große Strommengen verlustarm über weite Strecken zu transportieren. Sie sollen insbesondere Windstrom aus dem Norden in die Verbrauchszentren im Süden und Westen bringen.

Behördenpräsident Klaus Müller sprach von einem "Rekordjahr der Stromnetz-Genehmigungen" und sagte: "Der Ausbau des Stromnetzes ist unerlässlich für den Erfolg der Energiewende ." Der Abschluss der Verfahren für die vier Stromautobahnen sei ein Ergebnis der Beschleunigung der letzten Jahre.

Mehrere Tausend Kilometer sind fertiggestellt

Der Bedarf für den Ausbau des Übertragungsnetzes ist derzeit gesetzlich auf rund 16.800 Kilometer festgelegt. Dabei ist die Bundesnetzagentur für die Genehmigung von 9.600 Kilometern Neubau zuständig.

Mit den Genehmigungen 2025 seien jetzt für rund 4.700 Leitungskilometer die Verfahren vollständig abgeschlossen, sagte ein Sprecher. Die Genehmigung für die übrigen 7.200 Kilometer Übertragungsnetz-Neubau liegt in den Händen der Bundesländer.

Von den insgesamt geplanten 16.800 Kilometern waren Ende Juni 2025 mehr als 3.500 Kilometer fertiggestellt, das waren 500 Kilometer mehr als ein Jahr zuvor. Die drei Projekte A-Nord, SuedLink und SuedOstLink sollen 2027, Ultranet Ende 2026 in Betrieb genommen werden.

Das Strom-Übertragungsnetz mit seinen Höchstspannungsleitungen hat bislang eine Länge von rund 39.000 Kilometern. Das Stromverteilnetz mit allen Spannungsebenen darunter hat eine Länge von insgesamt rund 1,8 Millionen Kilometern.


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