• IT-Karriere:
  • Services:

Netz: Vodafone will Euro-Milliarden aus 5G-Auktion zurück

Die Bundesregierung solle den 5G-Auktionserlös nicht für den geförderten Netzausbau und den Digitalpakt Schule ausgeben, fordert Vodafone-Deutschlandchef Ametsreiter. Das Geld solle per Förderung direkt an die Netzbetreiber zurückgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone Deutschland bebildert die Auktion.
Vodafone Deutschland bebildert die Auktion. (Bild: Vodafone Deutschland)

Nach dem Ende der Versteigerung der 5G-Lizenzen fordert Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter vom Bund die 6,6 Milliarden Euro zurück. "Wir schlagen deshalb vor, dass der Bund die Einnahmen aus der Auktion in Form einer Förderung an die Unternehmen zurückgibt, um damit ein besseres Mobilfunknetz zu bauen", sagte Ametsreiter der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). "Die Erlöse aus der Auktion haben den Gegenwert von bis zu zusätzlichen 50.000 Mobilfunkmasten. Sie könnten dazu beitragen, dass es in Deutschland keine Funklöcher mehr gibt."

Stellenmarkt
  1. Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV), München
  2. Bankhaus Lampe KG, Düsseldorf

Ametsreiter äußerte sich erleichtert, dass die 5G-Auktion nach mehr als drei Monaten vorbei sei. "Ich bin aber sehr unglücklich mit der Dauer des Verfahrens und dem hohen Preis, den wir als Bieter bezahlen müssen. In Europa werden wir nicht zu den ersten gehören, die mit 5G starten", sagte er. "Und die 6,6 Milliarden Euro, die die Telekommunikationsunternehmen jetzt nur für die Lizenzen zahlen müssen, werden bei den dringend nötigen Investitionen in das deutsche Mobilfunknetz fehlen. Insofern ist das Ergebnis katastrophal."

Scheuer: Mobilfunknetze für unterbrechungsfreies Telefonieren

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte: "Der Erlös von rund 6,6 Milliarden Euro wird den weiteren Netzausbau entscheidend voranbringen. Die Einnahmen fließen zu 100 Prozent in das Sondervermögen 'Digitale Infrastruktur'. Das heißt: 70 Prozent für den geförderten Netzausbau und 30 Prozent für den Digitalpakt Schule."

Gleichzeitig lege die Frequenzauktion mit ihren Versorgungsauflagen den Grundstein für eine flächendeckende Mobilfunkversorgung. Der Anspruch für Deutschland ist laut Scheuer: "Mobilfunknetze, in denen unterbrechungsfreies Telefonieren und die klassische Nutzung von mobilem Internet möglich sind."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

SanderK 18. Jun 2019

Würden, wenn das immer passiert, Firmen dann nicht einfach anders Handeln, was das selbe...

Eheran 15. Jun 2019

Ja, das ist ja auch okay. Dann sind es halt noch ein paar hundert Meter. Das ist für...

bombinho 14. Jun 2019

Selbst in Grundschulen werden hier cloudbasierte Dienste genutzt. Tablets (in der Tat...

chellican 13. Jun 2019

.... aber die RegTP oder eine andere Regulierungsbehörde dokumentiert die Erfolge der...

bplhkp 13. Jun 2019

Die paar Kröten die O2 für die Lizenzen bezahlt hat ist nur etwas mehr als sie alleine...


Folgen Sie uns
       


Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen

Wir haben uns ein Testprojekt für eine elektrifizierte Tiefgarage im baden-württembergischen Tamm zeigen lassen.

Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Maneater im Test: Bissiger Blödsinn
Maneater im Test
Bissiger Blödsinn

Wer schon immer als Bullenhai auf Menschenjagd gehen wollte - hier entlang schwimmen bitte. Maneater legt aber auch die Flosse in die Wunde.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
  2. Arkade Blaster 3D-Shooter mit der Plastikkanone spielen
  3. Wolcen im Test Düster, lootig, wuchtig!

    •  /