Netz: Vodafone will Euro-Milliarden aus 5G-Auktion zurück
Nach dem Ende der Versteigerung der 5G-Lizenzen fordert Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter vom Bund die 6,6 Milliarden Euro zurück. "Wir schlagen deshalb vor, dass der Bund die Einnahmen aus der Auktion in Form einer Förderung an die Unternehmen zurückgibt, um damit ein besseres Mobilfunknetz zu bauen" , sagte Ametsreiter der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) (WAZ). "Die Erlöse aus der Auktion haben den Gegenwert von bis zu zusätzlichen 50.000 Mobilfunkmasten. Sie könnten dazu beitragen, dass es in Deutschland keine Funklöcher mehr gibt."
Ametsreiter äußerte sich erleichtert, dass die 5G-Auktion nach mehr als drei Monaten vorbei sei. "Ich bin aber sehr unglücklich mit der Dauer des Verfahrens und dem hohen Preis, den wir als Bieter bezahlen müssen. In Europa werden wir nicht zu den ersten gehören, die mit 5G starten" , sagte er. "Und die 6,6 Milliarden Euro, die die Telekommunikationsunternehmen jetzt nur für die Lizenzen zahlen müssen, werden bei den dringend nötigen Investitionen in das deutsche Mobilfunknetz fehlen. Insofern ist das Ergebnis katastrophal."
Scheuer: Mobilfunknetze für unterbrechungsfreies Telefonieren
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte: "Der Erlös von rund 6,6 Milliarden Euro wird den weiteren Netzausbau entscheidend voranbringen. Die Einnahmen fließen zu 100 Prozent in das Sondervermögen 'Digitale Infrastruktur'. Das heißt: 70 Prozent für den geförderten Netzausbau und 30 Prozent für den Digitalpakt Schule."
Gleichzeitig lege die Frequenzauktion mit ihren Versorgungsauflagen den Grundstein für eine flächendeckende Mobilfunkversorgung. Der Anspruch für Deutschland ist laut Scheuer: "Mobilfunknetze, in denen unterbrechungsfreies Telefonieren und die klassische Nutzung von mobilem Internet möglich sind."
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