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Ubuntu soll künftig für Server auf Networkd setzen.
Ubuntu soll künftig für Server auf Networkd setzen. (Bild: Ubuntu.com)

Networkd: Ubuntu-Server sollen künftig Systemd-Netzwerktool verwenden

Ubuntu soll künftig für Server auf Networkd setzen.
Ubuntu soll künftig für Server auf Networkd setzen. (Bild: Ubuntu.com)

Server- und Cloud-Installationen von Ubuntu könnten künftig auf Networkd setzen, das als Teil des Systemd-Projekts entwickelt wird. Ubuntu würde bei der Abkehr von den bisherigen Skripten der Entwicklung kommerzieller Distributionen folgen.

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Die Netzwerkkonfiguration ist bei Linux-Distributionen traditionell über die Skripte Ifup und Ifdown gesteuert worden. Bei modernen Anforderungen insbesondere in Cloud-Umgebungen sorge dies aber immer mehr für Schwierigkeiten, weshalb die zuständigen Ubuntu-Entwicker zumindest für den Servereinsatz einen Wechsel auf Networkd prüfen, der in einem Jahr abgeschlossen sein könnte. Das Werkzeug wird als Teil der Systemd-Sammlung erstellt.

Auf dem Online-Summit diskutierten die Beteiligten konkrete Pläne, wie der Umstieg vollzogen werden kann. In einem vergleichsweise ausführlichen Dokument werden auch einige Probleme besprochen, die sich aus der bisherigen Implementierung in Ubuntu ergeben. So soll etwa eine Abwärtskompatibilität erhalten bleiben, was die Ubuntu-Entwickler aber selbst umsetzen müssten, da das Systemd-Projekt dies ablehnt.

Ebenso müsse es die Möglichkeit geben, die Konfiguration der Netzwerkschnittstellen im laufenden Betrieb zu ändern. Networkd unterstützt dies zurzeit noch nicht, das Systemd-Projekt plant allerdings die Umsetzung dieser Funktion. Noch sieht das Ubuntu-Team das Fehlen dieser Option aber als so gravierend an, dass Snappy- und klassische Serverinstallationen deswegen nicht auf Networkd migriert werden könnten. In Cloud-Umgebungen gebe es dieses Problem so jedoch nicht.

Opt-In für Wily

Bis zur nächsten Veröffentlichung Ubuntu 15.10 alias Wily Werewolf soll die Integration des Werkzeugs so weit fortgeschritten sein, dass Interessierte Networkd versuchsweise testen können. Falls dies erfolgreich ist, wollen die Entwickler Networkd zum Standardwerkzeug in Ubuntu 16.04 erklären.

Suse verzichtet bereits auf die alte Methode mit den Netzwerkskripten, setzt aber nicht auf Networkd, sondern die Eigenentwicklung Wicked. In Fedora kann Networkd bereits genutzt werden, so dass es vermutlich in den nächsten Jahren auch in Red Hats Enterprise Linux bereitstehen wird.


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NukeOperator 09. Mai 2015

Ein Notebook, dass im Dock bei geschlossenem Deckel bootet und dann bei erreichen der...

Anonymer Nutzer 09. Mai 2015

Pünktlich zur Weihnachtsfeier am 18 Dezember 2089. Ernsthaft http://man7.org/linux/man...

RipClaw 08. Mai 2015

Nur unterstützt es noch keine Änderungen im laufenden Betrieb und das braucht man nun...



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