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Tools für das Aufspüren alter oder vergessener Daten und Inhalte

Ein guter Startpunkt ist natürlich ist immer auch die Wayback-Machine(öffnet im neuen Fenster) von Archive.org: Hier kann zum Beispiel gezielt nach obskuren PDF-Dateien, in Pastebins oder nach dem alten Status Quo einer möglicherweise abgeschalteten Webseite gesucht werden.

Auch Archive.org(öffnet im neuen Fenster) selbst ist für Interessierte ein Startpunkt: Der Crawler holt sich seit Jahrzehnten, was er kriegen kann, und kann dadurch beim Aufstöbern von vergessenen Inhalten helfen. Es gibt auch eine ganze Reihe anderer Webarchive(öffnet im neuen Fenster) , die zum Teil von Universitäten oder Bibliotheken gepflegt werden.

Weitere interessante Einstiegspunkte sind etwa das Osint Framework(öffnet im neuen Fenster) mit seiner Baumstruktur sowie große öffentliche Foren, etwa 4Chan(öffnet im neuen Fenster) oder Reddit(öffnet im neuen Fenster) , in denen sich Netstalker oft austauschen, ihre Fundstücke präsentieren und einander Tipps geben. Altehrwürdige Blogdienste wie Livejournal(öffnet im neuen Fenster) , Tumblr(öffnet im neuen Fenster) und Wordpress(öffnet im neuen Fenster) können ebenfalls ein Startpunkt sein. Wer Russisch spricht, kann sich zudem im derzeit einzigen komplett dem Netstalking gewidmeten Forum Darksearch(öffnet im neuen Fenster) austauschen.

Wer tiefer in die technischen Aspekte des Netstalkings eintauchen möchte, kann sich natürlich auch des ein oder anderen Tools bedienen. So eignet sich etwa das Tool Metagoofil(öffnet im neuen Fenster) der Sicherheits-Distribution Kali(öffnet im neuen Fenster) dazu, gezielt nach Metadaten zu suchen, die zum Beispiel in Office- und PDF-Dokumenten enthalten sein können.

Das in der Basisversion kostenlose Osint-Tool Maltego für Windows, MacOS und Linux(öffnet im neuen Fenster) ist ebenfalls ein hilfreicher Assistent, um nach alten oder vergessenen Inhalten zu suchen. Auch klassische Hacker-Werkzeuge können natürlich zum Einsatz kommen, oft reichen aber die üblichen Netzwerk-Tools in der Kommandozeile oder Online-Anwendungen wie die Subdomain-Suche(öffnet im neuen Fenster) der Pentest-Tools.

Netstalking kann ein cooles Hobby sein

Beim Netstalking geht es in gewisser Weise darum, besondere Daten und Inhalte aufzustöbern und zu sammeln, die andernfalls untergehen würden oder niemals sichtbar wären. Damit tragen die Stalker ihren Teil zur Konservierung des Internets bei. Ganz nebenbei ist Netstalking aber auch – anders als etwa Urbexing – ein schönes Hobby für kalte Winternächte.


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