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Die Weboberfläche

Die Weboberfläche dient aber nicht nur zur Netzwerkverwaltung, sie bringt umfangreiche Möglichkeiten zur Konfiguration und Überwachung individuell für jeden der einzelnen Ausgänge.

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Um zu verhindern, dass jeder, der sich im Netzwerk befindet, Zugriff auf die Funktionen hat, wird die Weboberfläche durch ein Login geschützt. Neben dem standardmäßigen Admin-Nutzer, der alles darf, können Benutzer mit weniger Rechten angelegt werden. Ein normaler Nutzer darf die Ausgänge schalten, aber keine Nutzer anlegen. Ein Gastnutzer kann lediglich den Zustand der Ausgänge betrachten. Benutzerrechte können aber auch granularer festgelegt werden.

Als weitere Schutzmaßnahme kann die Weboberfläche auch über HTTPS abgesichert werden, das notwendige Zertifikat kann das System selbst generieren. Ein Hochladen eigener Zertifikate ist nicht möglich.

Nach dem Einloggen erreicht der Benutzer die Übersicht für die vier Ausgänge. Über Icons werden der Zustand und die aktivierten Funktionen jedes Ausgangs angezeigt, sie können darüber aber auch aus- und angeschaltet werden. In der All-Version werden zusätzlich pro Steckdose der aktuelle Verbrauch in Watt und der Verbrauch über die Zeit angezeigt. Dabei wird auf ganze Zahlen gerundet. Auch die App beschränkt sich auf diese Funktionen.

Über die Weboberfläche erfolgt auch die Konfiguration für Email-Benachrichtigungen, die täglich nach Mitternacht verschickt werden können und über die Gerätenutzung informieren. Für das Versenden der Emails wird SMTP-Auth und TLS unterstützt. Die Email-Adresse des Absenders ist frei wählbar, Betreff und Inhalt hingegen nicht. Die Überwachung der Netio 4 über SNMP ist nicht möglich.

Per Shell

Wem die Weboberfläche oder die App zu bunt sind, dem steht auch eine rudimentäre, per Telnet zu erreichende Shell zur Verfügung. Damit ist allerdings kein echter Kommandozeilenzugriff auf das Betriebssystem verbunden. Es steht eine kleine Auswahl an Kommandos bereit, um die Ausgänge zu schalten und ihren Zustand abzufragen.

Zeitgesteuerte Schaltung

Um die Ausgänge nur zu bestimmten Tages- oder Uhrzeiten anzuschalten, gibt es die Möglichkeit, Zeitpläne pro Wochentag und minutengenau zu definieren. Während die Zeitplanung selbst weitgehend selbsterklärend ist, ist die Zuweisung zu einem Ausgang nicht sehr intuitiv. Zuerst muss ein Zeitplan erstellt werden, der dann in der Übersicht der Ausgänge dem gewünschten Ausgang zugewiesen wird. In der Verwaltung der Ausgänge kann nicht direkt ein Zeitplan nur für den ausgewählten Ausgang erstellt werden.

Watchdog-Funktion

Dass sich die Netio 4 eher an Systemadministratoren richtet, wird bei der Watchdog-Funktion deutlich. Sie überwacht nicht etwa den Stromverbrauch an einem Ausgang, sondern ist dafür gedacht, regelmäßig eine IP anzupingen.

Die Logik dahinter ist, dass jene IP zu einem Gerät gehört, das an einem der Ausgänge angeschlossen ist. Reagiert das Gerät nicht, kann die Netio 4 einfach für einen Moment den betreffenden Ausgang stromlos schalten und so das Gerät zu einem Neustart zwingen. Außerdem kann optional eine E-Mail verschickt werden. Der Benutzer kann außerdem definieren, wie die Watchdog-Funktion reagieren soll, wenn das Gerät mehrfach neu gestartet wurde und noch immer nicht reagiert.

 Netio 4 im Test: Smarte Steckdose für den AdminScripting per Lua 
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Lofrei 24. Jan 2018

Swichted PDU im Rechenzentrum oder Serverraum - endlich mal ein nützliches...

Lofrei 24. Jan 2018

Da gebe ich dir völlig Recht. Eine IP-Steckdosenleiste für den Admin, auch PDU genannt...

Lofrei 06. Jan 2018

Ich bin hier gerade durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen. Ich gebe lisgoem8 Recht...

Lofrei 06. Jan 2018

Ich kann die Netio 4 Steckdosenleiste wegen ihrer WLan-Funktion nicht mehr in sicheren IT...

kinderschreck 16. Jun 2014

Weder mein Trockner noch meine beiden Waschmaschine ziehen wenn sie nicht laufen...


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