Netflix-Konkurrenz: Werbeversion von HBO Max hat viele Einschränkungen

Wer für HBO Max weniger ausgibt, erhält auch viel weniger Leistung - trotz Werbung.

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HBO Max mit Werbeeinblendungen kostet weniger und bietet weniger.
HBO Max mit Werbeeinblendungen kostet weniger und bietet weniger. (Bild: Presley Ann/Getty Images for WarnerMedia)

Die werbefinanzierte Version von HBO Max ist in den USA an den Start gegangen. Damit wurde erstmals bekannt, wie viele Einschränkungen Abonnenten in Kauf nehmen müssen, wenn das preiswertere Abo gewählt wird.

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Warner Media hat sich keine Bezeichnung für die werbefinanzierte Version von HBO Max überlegt. Die werbefinanzierte Variante von HBO Max kostet 10 US-Dollar pro Monat, während das vollwertige Angebot monatlich 15 US-Dollar kostet.

Bisher war nur bekannt, dass in der günstigeren Version alle Filme von Warner Bros. fehlen, die in diesem Jahr gleichzeitig zum Kinostart bei HBO Max verfügbar sind. Darüber hinaus gibt es aber weitere Beschränkungen. Als Bezeichnung würde daher HBO Light sehr gut passen.

HBO Light würde passen

Denn mit der Werbeversion sind alle Downloadfunktionen auf Smartphones und Tablets deaktiviert. Zudem gibt es alle Inhalte maximal in Full-HD-Auflösung, obwohl HBO Max eigentlich auch 4K-Inhalte bereitstellt. Für diese müssten Abonnenten zur werbefreien Version wechseln.

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In den USA gibt es einige Videostreaming-Abos auch werbefinanziert, wie etwa das neu gestartete Paramount+. Von Netflix, Disney+ oder Prime Video gibt es hingegen keine werbefinanzierten Abomodelle parallel zum normalen Abo.

Warner Media will mit seinem Schritt Abonnenten gewinnen, denen die normalen Kosten von HBO Max zu hoch sind und die sich stattdessen mit Werbeeinblendungen abfinden können. Ob sich diese Zielgruppe auch mit den weiteren Einschränkungen abfinden kann, muss sich zeigen.

Beim Pausieren einer Serie kommt Werbung

Die werbefinanzierte Variante von HBO Max wird Werbung zeigen, wenn die Wiedergabe eines Films oder einer Serie pausiert wird. Das wird als neuartige Werbeform gepriesen. Diese soll in Kürze für die Werbewirtschaft zur Verfügung stehen. Ansonsten gibt es die typische Unterbrechungswerbung im TV- und Videomarkt. Warner Media gibt an, dass die Kundschaft die "geringste Werbebelastung" in der Streamingbranche erhalten werde.

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Im Juni soll das normale HBO Max in weiteren Ländern starten, unter anderem in Lateinamerika. Ende des Jahres soll der Dienst nach Europa kommen. Das betrifft zunächst die Länder, in denen HBO bereits mit einem Streamingabo vertreten ist. Es geht also in Europa nur darum, ein Upgrade des Dienstes durchzuführen, und nicht darum, neue Märkte zu erschließen.

HBO Max kommt erst viel später nach Deutschland

In Deutschland hat sich Warner Media selbst den Weg verbaut, HBO Max auf den Markt bringen zu können. Ende 2019 wurde ein neuer Exklusivvertrag mit dem Pay-TV-Sender Sky geschlossen und dieser läuft noch bis mindestens 2025.

Falls Warner Media keinen Weg findet, aus diesem Vertrag auszusteigen, wird HBO Max also frühestens in fünf Jahren in Deutschland starten können. Wie der Streamingmarkt in Deutschland dann aussehen wird, ist derzeit nicht absehbar.

Sky hat seit vielen Jahren einen Exklusivvertrag mit Warner und ist seitdem in Deutschland der einzige Anbieter, der unter anderem die erfolgreichen HBO-Serien des Filmstudios im Abo anbietet.

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