Netflix, Disney+ und Prime Video vereint: App für Screenhits TV kommt später

Screenhits TV vereint die Abodienste Netflix, Disney+ und Prime Video. Bald soll das nicht mehr nur im Browser möglich sein.

Artikel von veröffentlicht am
Screenhits TV will Nutzung von Netflix, Disney+ und Prime Video vereinfachen.
Screenhits TV will Nutzung von Netflix, Disney+ und Prime Video vereinfachen. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de)

Screenhits TV soll den Umgang mit mehreren Streamingabos vereinfachen, indem Abos bei Netflix, Disney+ und Prime Video in einer Oberfläche integriert werden.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemmanager (w/m/d)
    Dataport, Altenholz
  2. Programmierer Bereich SPS- und Roboter-Steuerungen im Sondermaschinenbau (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Bühl
Detailsuche

In einigen Ländern ist die Screenhits-TV-App bereits verfügbar, in der ersten Septemberwoche soll dort eine verbesserte Version erscheinen. "Kurz danach" ist dann auch der Deutschlandstart geplant, heißt es vom Anbieter. Demnach sollte die App hierzulande im September 2021 starten. Ursprünglich wollte der Anbieter die App für Screenhits TV eigentlich bis Mitte August 2021 in Deutschland veröffentlichen.

Vor einigen Wochen ist Screenhits TV nach langer Wartezeit in Deutschland gestartet, aber zunächst ist der Dienst nur im Browser nutzbar. Im Browser kann Screenhits TV kostenlos verwendet werden. Screenhits TV wurde erstmals im Mai 2020 angekündigt, bis zum Start dauerte es also über ein Jahr.

App für Screenhits TV braucht kostenpflichtiges Abo

Die geplante Screenhits-TV-App wird allerdings nicht kostenlos nutzbar sein - es fällt eine Abogebühr in Höhe von 99 Cent pro Monat an. Die App ist für Android sowie iOS, für die Fire-TV-Geräte, für Android TV und für LGs Smart-TVs geplant. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch Samsungs Smart-TVs unterstützt werden, einen Termin gibt es dafür noch nicht. Apps für Apple TV, Playstation oder Xbox sind derzeit nicht vorgesehen.

Golem Karrierewelt
  1. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    30.11.2022, Virtuell
  2. Implementing Cisco Enterprise Wireless Networks (ENWLSI): virtueller Fünf-Tage-Workshop
    10.-14.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Screenhits TV hat sich das Ziel gesetzt, einen besseren Überblick zu liefern, wenn mehr als ein Abo für Videostreaming gebucht ist. Dazu werden die Inhalte mehrerer Streamingabos in einer Oberfläche zusammengefasst. Zum Start werden Netflix, Disney+, Prime Video, Joyn sowie Starzplay unterstützt. Sky Ticket, Apple TV+ oder TV Now sind nicht dabei.

Screenhits TV will Kunden den Medienkonsum mit eigenen Empfehlungen vereinfachen und bietet dabei eigene Profile innerhalb eines Kontos. Nach welchem System die Empfehlungen erstellt werden, ist nicht ersichtlich. Auf einer Merkliste können Inhalte aller Abos verwaltet werden. Eine Verknüpfung mit den Merklisten von Disney+, Prime Video oder Netflix gibt es jedoch nicht.

  • Oberfläche von Screenhits TV (Bild: Screenhits TV/Screenshot: Golem.de)
Oberfläche von Screenhits TV (Bild: Screenhits TV/Screenshot: Golem.de)

Zudem steht ein Weiterschauen-Bereich zur Verfügung. Wenn also eine Serie auf Prime Video angefangen und eine andere Serie bei Disney+ geschaut wird, sind beide im Weiterschauen-Bereich von Screenhits TV zu sehen. Das setzt allerdings voraus, dass eine Serie oder ein Film nur über den Zusatzdienst angesehen wurde, einen Datenaustausch zwischen Screenhits TV und dem jeweiligen Abo findet nicht statt.

Screenhits TV weiterhin mit Fehlern

Beim ersten Ausprobieren zeigen sich noch Schwächen des Dienstes. Auch einige Wochen nach dem Start in Deutschland werden Inhalte von Prime Video immer auf der US-Webseite von Amazon gestartet, es gibt also keine deutsche Oberfläche bei der Nutzung von Prime Video. Zudem zeigt Screenhits TV Filme und Serien an, die angeblich im Abo von Prime Video enthalten, dann aber doch kostenpflichtig sind.

Prime Video 30 Tage gratis testen

Weiterhin liefern Suchergebnisse nur unvollständige Angaben. Wenn ein Film oder eine Serie bei mehreren Anbietern im Abo enthalten ist, gibt es keinen Hinweis darauf. Stattdessen zeigt der Dienst nur einen Anbieter als Treffer an. Zudem liefern Suchanfragen zu Titeln zum Teil keine Ergebnisse, obwohl diese in einigen Fällen sogar bei drei Abos enthalten sind. Es wäre wünschenswert, dass diese Fehler bis zum Erscheinen der App behoben werden - zumal dann für die App-Nutzung Geld verlangt wird.

Wenn Screenhits TV verlassen wird

Sobald wir einen Inhalt abspielen wollen, werden wir auf die Webseite des Abobetreibers geleitet. Die Oberfläche von Screenhits TV wird also immer wieder verlassen, wenn es um die eigentliche Wiedergabe geht.

Damit verhält sich Screenhits TV ähnlich wie die Streamingsuchmaschine Justwatch, die ebenfalls eine eigene Merkliste sowie Empfehlungen liefert. Bei Justwatch gibt es allerdings keinen Weiterschauen-Bereich. Justwatch steht für verschiedene Streaminggeräte als App zur Verfügung und kann kostenlos genutzt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Garius 25. Aug 2021

Danke. Nicht mitbekommen. Was soll das denn? Aber naja, Netflix hatte sich ja schon immer...

thecrew 25. Aug 2021

Hab ich das jetzt richtig verstanden? Jemand bastelt ein GUI, scrappt von allen Anbietern...

Tranquil 25. Aug 2021

Was ist falsch daran einen Service zu haben der mir anzeigt, bei welchen meiner Abos der...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Gene Roddenberrys andere Sci-Fi-Stoffe
Neben Star Trek leider fast vergessen

Der Name Gene Roddenberry steht vor allem für Star Trek. Nach dem Ende der klassischen Serie hat er aber noch andere Science-Fiction-Stoffe entwickelt.
Von Peter Osteried

Gene Roddenberrys andere Sci-Fi-Stoffe: Neben Star Trek leider fast vergessen
Artikel
  1. Illegales Streaming: House of Dragons bei Piraten beliebter als Ringe der Macht
    Illegales Streaming
    House of Dragons bei Piraten beliebter als Ringe der Macht

    Das Game-of-Thrones-Prequel hat mehr Zuschauer als die neue Herr-der-Ringe-Serie - zumindest via Bittorrent.

  2. Carsten Spohr: Lufthansa-Chef wird Opfer eigener Sicherheitslücke
    Carsten Spohr
    Lufthansa-Chef wird Opfer eigener Sicherheitslücke

    Unbekannte haben einen QR-Code auf einem Boardingpass von Lufthansa-Chef Carsten Spohr ausgelesen und auf persönliche Daten zugreifen können.

  3. Softwareentwicklung: Erste Schritte mit dem modernen Framework Flutter
    Softwareentwicklung
    Erste Schritte mit dem modernen Framework Flutter

    Flutter ist ein tolles und einfach zu erlernendes Framework, vor allem für die Entwicklung mobiler Apps. Eine Anleitung für ein erstes kleines Projekt.
    Eine Anleitung von Pascal Friedrich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Bis -53% auf Gaming-Zubehör und bis -45% auf PC-Audio • Crucial 16-GB-Kit DDR5-4800 69,99€ • Crucial P2 1 TB 67,90€ • MindStar (u. a. Intel Core i5-12600 239€ und Fastro 2-TB-SSD 128€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ • Apple iPhone 12 64 GB 659€ [Werbung]
    •  /